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    Spielwarenhandel taub selbst für VUVUZELA-Fanfaren!

    2. Juli 2010

    Es ist derzeit das ultimative Fußball-Symbol Südafrikas: Die Vuvuzela-Fanfaren. Sie sind farbenfroh, auffallend und werden laut schallend zur Unterstützung des favorisierten Teams, gleich welcher Coleur, bei den Fußball-Fans von Spiel zu Spiel immer beliebter. Im Original werden die Vuvuzelas vertrieben durch die Xtrem Toys & Sports GmbH aus Pirmasens.

    Millionenfach ertönt die Vuvuzela, zur Freude der einen und zum Leidwesen der anderen, jedoch immer anerkannt als Ausdruck südafrikanischer Lebensfreude und Begeisterung. Alfred Wagner, Vertriebsleiter des pfälzischen Unternehmens, ist mit dem Abverkauf sowohl einiger Millionen Vuvuzelas als auch dem anderer Fanartikeln, wie den überall sichtbaren Autofähnchen in Schwarz-Rot-Gold, mehr als zufrieden: „Es ist einfach bemerkenswert, zu welchem Nationalstolz die Deutschen bei sportlichen Groß-Events fähig sind.“ Gleichzeitig bedauert er die Zurückhaltung, die der klassische Spielwarenhandel auch dieses Jahr wieder in Bezug auf Fanartikel gezeigt hat. „Klar, daß im Lebensmittelhandel, den Fachmärkten auf der grünen Wiese oder an Tankstellen die höheren Stückzahlen umgesetzt werden – aber wo soll denn der Endverbraucher sich noch in den Innenstädten mit solchen Artikeln eindecken, wenn nicht im Spielwarenhandel?“ Kaufhäuser waren in der Lage, so Wagner, über einzelne Wochenende Tausende Vuvuzelas zu vermarkten. Wenn auch Xtrem selbst strukturell nicht in der Lage sei, den Fachhandel direkt zu bedienen, so waren doch schon seit der letzten Nürnberger „Toy Fair“ alle einschlägigen Spielwaren-Großhändler über die „xtremen“ Angebote informiert, wenn auch mit erstaunlich geringer Resonanz. Belächelt von der Kundschaft, fand die Vuvuzela jedoch schon im Februar großes Interesse bei allen Medienvertretern – und kurz darauf bei all den großen und kleinen Fußball-Fans.

    Die Original-„Vuvuzela“, für die Xtrem die Vertriebsrechte nicht nur für Deutschland hat, ist natürlich nicht nur in Deutschlandfarben, sondern auch passend zu Firmen-CIs erhältlich, beispielsweise mit Logo-Prägung. Die Produktion der dreiteiligen Tröte findet in Deutschland statt, genauer gesagt mit einer Tagesproduktion von bis zu 60.000 Stück im pfälzischen Bad Kreuznach – umweltfreundlich unter Verwendung von PE-Recyclat, TÜV/GS-geprüft, Ohren-schützend auf 120 Dezibel beschränkt. Dank kurzer Vertriebswege kann schnell auf individuellen Bedarf eingegangen werden.

    „Es bleibt zu hoffen,“ so Wagner, „daß auch die Frauen-National-Elf ab dem nächsten Jahr endlich die Aufmerksamkeit erhält, die ihr gebührt.“ Seien wir gespannt …