agk

836 Beiträge

duo idee+spiel Schulwerbung 2026

Um den Fachhandel im Schulgeschäft gezielt zu unterstützen, setzt duo idee+spiel in diesem Jahr auf eine besonders reichweitenstarke Kombination aus Print- und Omnichannel-Maßnahmen. Alle beworbenen Juhu-Spezialangebote sind sowohl im stationären Handel als auch online auf duo-shop.de/ideeundspiel.com und angebundenen Marktplätzen verfügbar.

Mit insgesamt drei Printmaßnahmen, TV-Spots, Social-Media- und Radiokampagnen sowie dem duo idee+spiel Mehrwertprogramm wird der Handel aktiv in seinen Werbeaktivitäten unterstützt und entlastet.

Individualisierung: Der Schulprospekt und der Schulflyer bieten vier flexibel gestaltbare Felder, bei denen die Produkte sowie die Preise individuell gewählt werden können. Optional lassen sich zudem eigene Angebotspreise für den gesamten Prospekt definieren oder zusätzliche Doppelseiten individuell gestalten. So kann jedes Fachgeschäft seine regionale Ausrichtung optimal hervorheben.

TV-Werbung: Zum Schulanfang startet die Kooperation eine bundesweite TV-Kampagne auf dem Familiensender Disney. Zwei Spots werden während der Sommerferien täglich bis zu 14-mal ausgestrahlt und sorgen für hohe Reichweite. Als besonderen Mehrwert präsentiert duo idee+spiel die diesjährige Schulbox mit dem Motiv „30 Jahre Pokémon“. Konsumenten erhalten die Box ab einem Einkaufswert von 30 Euro als direkte Belohnung für den Kauf im Fachgeschäft mit einem Wert von über 25 Euro geschenkt.

Radiowerbung: Parallel dazu werden zum Schulanfang vier Radio-Spots über Radio TEDDY ausgestrahlt. Die Ausspielung erfolgt zum Schulanfang in den jeweiligen Bundesländern, um Streuverluste zu vermeiden. Zusätzlich haben Händler die Möglichkeit, regional mit individuellen Radio-Spots ihre Geschäfte zu bewerben.

Über duo idee+spiel:

Bereits seit Jahrzehnten stehen duo schreib & spiel und idee+spiel für gemeinschaftliches Handeln im mittelständischen Fachhandel. duo schreib & spiel entstand im Oktober 1991 mit dem Ziel, selbstständige Schreib- und Spielwarenhändler nachhaltig zu stärken. Partnerschaft, Verlässlichkeit und praxisnahe Konzepte standen von Beginn an im Mittelpunkt. idee+spiel wurde 1977 von Spielwarenfachhändlern gegründet, die hochwertige Sortimente mit persönlicher Beratung und regionaler Nähe verbinden wollten. Daraus entwickelte sich eine der prägenden Handelskooperationen der Branche. Seit 1. Januar 2026 gehen duo schreib & spiel und idee+spiel unter dem einheitlichen Auftritt duo idee+spiel den nächsten Schritt und bündeln ihre Stärken. Der Zusammenschluss eröffnet neue Perspektiven für Sortiments- und Marketing- sowie Vertriebskonzepte und stärkt die Position des Fachhandels im Wettbewerb. Der Anspruch bleibt unverändert: den selbstständigen Handel zu unterstützen und gemeinsam zukunftsfähige Wege zu gestalten.

DVSI Newsletter informiert detailliert über aktuelle Themen

SPIELZEUGinternational hat in seinem Leitartikel in der aktuelle März-Ausgabe 2026 diverse Themen angesprochen. Wer mehr Informationen sucht, findet diese hier online und unter den Newslettern (aktuell 16/2026) des DVSI www.dvsi.de

Hier wird über

  • „Neue Verbraucher-Informationspflichten zur Gewährleistung und zu Garantien“
  • „KI-Kennzeichnungspflichten für die Spielwarenbranche in der Praxis“, „Online-Basisschulung KI-Kompetenz“
  • „Shein darf in Frankreich weiter verkaufen“
  • „E-Commerce-Riese Joybuy greift in Deutschland an“
  • „TIE unterstützt Kommissionsvorschlag zu AR“

ausführlich informiert.

EU-Kommission präsentiert Safety Gate-Ergebnisse 2025

In seinem News-Letter vom Donnerstag, 5. März, teilte der DVSI folgendes mir: Michael McGrath, Kommissar für Demokratie, Justiz, Rechtsstaatlichkeit und Verbraucherschutz, legte heute den Jahresbericht für das europäische Schnellwarnsystem gefährlicher Non-Food-Produkte vor. Im vergangenen Jahr wurden 4.671 Warnungen im Safety-Gate-System gemeldet. Das ist die höchste Zahl seit der Einführung des Systems im Jahr 2003 und entspricht einem Plus von 13%. Die nationalen Behörden leiteten 5.794 Folge­maßnahmen ein, ein Anstieg um 35 % gegenüber dem Vorjahr. Die am häufigsten gemeldeten gefährlichen Produkte waren 2025 Kosmetika (36 %), Spielwaren (16 %) und Elektrogeräte (11 %). Gesundheitsrisiken durch Produkte, die gefährliche Chemikalien enthalten, waren nach wie vor die Hauptursache für Warnmeldungen, auf die mehr als die Hälfte aller Meldungen (53 %) entfielen, gefolgt von dem Risiko von Verletzungen (14 %) und Erstickungen (9 %). Seit Beginn des Informationsaustauschs im Jahr 2003 steigt die Zahl der Warnmeldungen kontinuierlich, so Brüssel.

Die Kommission kündigte zudem an, 2026 mit den nationalen Marktbehörden einen Produktsicherheits-Sweep als auch koordinierte Maßnahmen zur Produktsicherheit vorzubereiten. Brüssel verweist zwar darauf, dass mit der Verordnung über die allgemeine Produktsicherheit und der neuen Spielzeugverordnung die Rechtsvor­schriften modernisiert worden seien. Kritiker betonen allerdings, dass damit das Kernproblem, die mangelnde Einhaltung der Vorschriften und ihre schwache Durchsetzung auf E-Commerce-Plattformen von Drittstaaten, nicht gelöst worden sei. 38 % der gemeldeten Spielwaren stammten von Online-Marktplätzen – ein deutlicher Anstieg gegenüber den Vorjahren. 

Pressemitteilung der Europäischen Kommission

Brettspiele auf 81.200m²: SPIEL Essen öffnet Halle 8

Die SPIEL Essen setzt ihren beeindruckenden Wachstumskurs der letzten Jahre fort und steuert auf einen noch nie dagewesenen Meilenstein zu: Die weltgrößte Messe für Gesellschaftsspiele wird erstmals alle 8 Hallen belegen und damit die maximale Kapazitätsgrenze des Essener Messegeländes erreichen. Dieser Schritt ist die direkte Antwort auf das überwältigende Interesse der Branche, das schon jetzt alle Erwartungen übertroffen hat.

Mit der neuen Halle kommen zur Gesamtfläche der SPIEL Essen noch einmal rund 3.700m² hinzu. Somit erreicht die Messe in diesem Jahr eine Größe von 81.200m². Nachdem erst vergangenes Jahr die Halle 7 neu hinzugekommen ist, steht mit der Öffnung der letzten Halle dieses Jahr der nächste Flächenrekord und der vierte in Folge an.

Wachstum auf allen Ebenen

Schon jetzt, acht Wochen vor Ende des Anmeldezeitraums und Monate vor der eigentlichen Messe, verzeichnet der ausrichtende Merz Verlag eine außergewöhnlich hohe Zahl an Anmeldungen. Das spiegelt das enorme Vertrauen in die Messe und die Dynamik der Spielewelt wider.

Die Nachfrage wird dabei vor allem durch zwei Faktoren getrieben:

Treue Partner: Viele langjährige Aussteller möchten ihre Standflächen deutlich vergrößern, um ihre wachsenden Portfolios und Highlights den gut 220.000 internationalen Besuchern zu präsentieren.

Newcomer: Eine beeindruckende Zahl neuer Aussteller, die noch nie auf der SPIEL dabei waren, haben sich für einen Stand angemeldet. Auf der Messe gibt es traditionell viele neue Kleinstände, die ihr erstes Spiel in Essen vorstellen möchten. Dieses Jahr ist die Zahl an Neuausstellern aber schon jetzt besonders hoch.

„Dass wir bereits jetzt die Öffnung einer neuen Halle und die Vollbelegung des Geländes planen können, ist großartig – und ein Zeichen sowohl für die internationale Bedeutung unserer Messe als auch für die Vitalität der Spielebranche“, erklärt Carol Rapp, Geschäftsführerin des Merz Verlags. „Die SPIEL und die Branche wächst – und wir schaffen den nötigen Raum für diese Entwicklung.“

Optimierung der Hallenstruktur

Um diesen Raum zu schaffen, wandelt die SPIEL die Halle 8, welche in der Vergangenheit als Wartebereich diente, in eine vollwertige Ausstellungsfläche um. Diese Erweiterung macht eine Anpassung der bisherigen Hallenstruktur nötig, an der das Messeteam derzeit mit Hochdruck arbeitet.

Dabei wird das Team nicht die generelle Planung der Hallen umwerfen, sondern an gewissen Stellen optimieren, um sowohl die Wachstumswünsche der großen Aussteller als auch den Zuwachs an neuen, kleinen Ständen zu ermöglichen. Trotz gewisser Verschiebungen von Bereichen werden die Hallen weiterhin in klare Kategorien aufgeteilt und der gewohnte Mix aus großen Verlagen und kleinen Entwicklern wird beibehalten. Ziel ist es, den Besuchern trotz der gesteigerten Größe eine klare Orientierung und ein erstklassiges Messeerlebnis zu bieten.

Fokus auf Besucherkomfort und Einlass

Ein besonderes Augenmerk legt der Merz Verlag auf die Qualität des Messebesuchs. Da die Halle 8 nun als aktive Ausstellungsfläche fungiert, finden bereits intensive Abstimmungsgespräche mit der Messe Essen statt, um den Einlass und die Wege der Besucherströme weiter zu optimieren.

Ziel dieser engen Zusammenarbeit ist es, zusätzliche Lösungen für die Einlasssituation zu entwickeln und den Wegfall des klassischen Wartebereichs durch eine noch effizientere Organisation und intelligente Wegeführung zu kompensieren.

So wird die SPIEL Essen in diesem Jahr auch zum ersten Mal den Nordeingang öffnen, der direkt in Halle 5 führt und hinter der Grugahalle liegt. Durch diesen weiteren Eingang wird nicht nur der Einlass an den Eingängen Ost, West und Süd entlastet, sondern auch der Besucherstrom direkter in die Hallen 5 und 4 geführt.

Außerdem wird ein neuer Wartebereich in Halle 1A eingerichtet, die über das Congress Center Süd betreten werden kann. Hier können auch bei Regen und schlechtem Wetter Fans der Messe entspannt warten bis die Tore morgens öffnen.

„Wachstum bedeutet für uns auch Verantwortung. Wir arbeiten eng mit der Messe zusammen, damit das Erlebnis für jeden Fan positiv bleibt“, so Carol Rapp. „Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass unsere Aufplanung zu einem guten Besucherfluss in den Hallen geführt hat und insgesamt viele Wege auf der Messe besser geworden sind. Ich bin absolut zuversichtlich, dass wir mit den neuen Maßnahmen eine noch bessere Einlasssituation schaffen werden und alle Besucherinnen und Besucher entspannt die SPIEL genießen können.“

Über die SPIEL Essen

Die SPIEL Essen ist die weltweit größte Publikumsmesse für Brettspiele und bringt im Herzen des Ruhrgebiets über 220.000 leidenschaftliche Spiele-Fans aus der ganzen Welt mit nationalen und internationalen Ausstellern zusammen. Seit über 40 Jahren gibt es die Messe, die tausende Neuerscheinungen von Ausstellern aus über 50 Nationen präsentiert. Dabei steht das Miteinander und gemeinschaftliche Spielen im Mittelpunkt, denn auf der SPIEL Essen können an den Ständen die neuen Titel direkt vor Ort getestet werden.

RetailNet 2026 in Münster: Gelebte Gemeinschaft und klare Zukunftsstrategie

Die RetailNet-Tagung am 26. und 27. Februar 2026 in Münster stand ganz im Zeichen des Zusammenschlusses von duo schreib & spiel und idee+spiel. Mit 639 Gesellschaftern und insgesamt 1.008 Geschäften formiert sich eine starke Handelsgemeinschaft. In Münster wurde deutlich: Diese neue Einheit ist nicht nur organisatorisch vollzogen – sie wird bereits aktiv gelebt.

 

Strategische Ausrichtung und aktiver Dialog

Den Auftakt bildete die Tagung im Parkhotel Hohenfeld Münster. Die Zentrale informierte über den aktuellen Stand des Zusammenschlusses, strategische Leitlinien sowie zentrale Zukunftsthemen. Im Fokus standen Marketing- und Kampagnenplanungen, Marktplatzstrategien 2026, digitale Services wie EDI- und Stammdatenprozesse sowie gesetzliche Neuerungen. Zudem wurde ein Ausblick auf das erste gemeinsame SymPos vom 17. bis 19. Juni 2026 gegeben, bei dem der erste gemeinsame Beirat gewählt wird.

Interaktive Mentimeter-Abfragen ermöglichten direktes Feedback und unterstrichen die hohe Beteiligung der Händler. Diskussionen, Fragen und Impulse zeigten das große Interesse an der gemeinsamen Weiterentwicklung.

Geschlossenes Auftreten und gelebtes „WIR“

Ein prägendes Merkmal der Tagung war das durchgängig spürbare Gemeinschaftsgefühl. Die Vertreter der Zentrale präsentierten sich als geschlossenes Team mit klarer gemeinsamer Ausrichtung. Gleichzeitig war auch unter den Händlern ein bemerkenswert selbstverständliches Miteinander zu erleben. Frühere Verbandszugehörigkeiten spielten keine Rolle mehr – duo- und idee+spiel-Gesellschafter tauschten sich offen aus, diskutierten engagiert und nutzten die Gespräche intensiv.

„Der Zusammenschluss entfaltet seine volle Stärke dort, wo Zusammenarbeit spürbar und konkret wird“, betonte Thorsten Paedelt. „Wenn Händler ihr Wissen zusammenbringen, voneinander lernen und Prozesse gemeinsam weiterentwickeln, entsteht echte Dynamik. Mit einer klaren gemeinsamen Ausrichtung gewinnen wir deutlich an Kraft im Markt. Münster hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Potenzial in diesem Miteinander steckt – und dass wir gemeinsam auf einem sehr guten Weg sind.“

Auch beim gemeinsamen Abendessen setzte sich dieser Eindruck fort. Der Zusammenschluss wurde nicht nur thematisiert, sondern im persönlichen Austausch sichtbar gelebt.

Einblicke beim Coppenrath Verlag

Am zweiten Tag besuchten die Teilnehmer den Coppenrath Verlag. In rotierenden Gruppen erhielten sie Einblicke in die Entstehung eines Kinderbuchs, die Produktentwicklung, Fragen der Produktsicherheit sowie in den 600 Quadratmeter großen Showroom des „Speicher III“.

Die praxisnahen Eindrücke und der direkte Dialog rundeten die Veranstaltung ab, bevor die Händler mit zahlreichen Impulsen die Heimreise antraten.

Ausblick

Nach dem Auftakt auf der Spielwarenmesse im Januar und der ersten RetailNet in Münster richtet sich der Blick nun auf das gemeinsame SymPos im Juni 2026. Die nächste Tagung findet am 11. und 12. März 2026 bei Carrera/Revell in Puch (Österreich) statt.

DVSI schließt sich Verbraucherschutzinitiative von Politik und Wirtschaft an

Die beim Baden-Württembergischen Ministerium für Umwelt, Klima und Umweltschutz angesiedelte Marktüberwachung und namhafte Unternehmen wie die Robert Bosch Power Tools GmbH, Andreas Stihl AG & Co. KG, Trumpf SE + Co. KG, Adolf Würth GmbH & Co. KG sowie die Verbände Südwesttextil e.V. und VDMA e.V. haben Anfang des Jahres einen gemeinsamen Forderungskatalog erarbeitet, um eine bessere Marktüberwachung von Onlineplattformen zu erwirken und die heimische Wirtschaft zu schützen. Ziel der Kampagne „Mehr Schutz bei Online-Einkäufen“ ist es vor allem, den Verbraucherschutz zu stärken. Die Forderungen richten sich an die Bundesregierung sowie die EU-Kom­mission. Der DVSI, der jetzt der Initiative beigetreten ist, begrüßt diese konzertierte Aktion von Politik und Wirtschaft. Gemeinsam für Produktsicherheit und einen fairen Wettbewerb!

Die acht Forderungen des Umweltministeriums, der Wirtschaftsverbände und der Unternehmen aus Baden-Württemberg decken sich weitestgehend mit den seit langem erhobenen Forderungen des DVSI. Dazu zählen u.a. die Abschaffung der 150-Euro-Zollfreigrenze, die Einführung einer „Handling-Fee“, die Benennung eines in Europa ansässigen Wirtschaftsakteurs sowie ein gemeinsames und koordiniertes Vorgehen der Behörden aller Mitgliedsstaaten. „Wir hoffen“, sagt DVSI-Geschäftsführer Ulrich Brobeil, „dass jetzt weitere Wirtschaftsverbände und Unternehmen aus Baden-Württemberg dem Beispiel folgen und Flagge zeigen. Die Mystery-Shopping-Studien von Toy Industries of Europe (TIE) belegen unzweifelhaft, dass Gefahr im Verzug ist.“

Den kompletten Text mit den Forderungen finden Sie hier.