Aktuelles

1044 Beiträge

Starke Trends bringen Wachstum in die Spielwarenbranche

Während die Spielwarenbranche im Vorjahr noch mit einem leicht negativen Ergebnis von -1 % das Jahr abgeschlossen hat, sehen die Aussichten für dieses Jahr deutlich besser aus. Im bisherigen Jahresverlauf (Jan bis 26. Okt 2025) konnte der Markt um 4 % wachsen. Das sind positive Signale für das kommende Weihnachtsgeschäft und lässt die Branche auf ein gutes Jahresergebnis hoffen, erklärte Circana Executive Director Joachim zur Eröffnung der Spielwarenbranchenpressekonferenz am 19. November in Nürnberg.

Ein Blick auf die Vertriebskanäle zeige, dass alle von uns erfassten Handelswege im Vergleich zum Vorjahr wachsen können, war Stempfle überzeugt. Den größten Zugewinn verzeichnet dabei der „Other Kanal“, der neben Onlinehändlern auch Vertriebswege wie den Buchhandel oder Fachmärkte im Bereich Unterhaltungselektronik beinhaltet. Fast 80 % des Branchenwachstums kommen aus diesem Kanal. Am zweitstärksten wächst in Deutschland der Bereich Generalist & Specialist und steht damit für rund 17% des Umsatz-Zugewinns. Der Rest verteilt sich auf die Hypermärkte.

Der durchschnittliche Verkaufspreis liegt bei 14,11 € im aufgelaufenen Jahr und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1,8% erhöht – leicht unterhalb der aktuellen Inflationsrate.

Welche Hersteller stecken hinter der aktuellen positiven Marktentwicklung?

 Ein Haupttreiber ist in diesem Jahr die Fa. Amigo. Verantwortlich für den Vertrieb der Pokémon Sammelkarten, kann das Unternehmen um mehr als 80 % bzw. 68 Mio € wachsen.

Auch in diesem Jahr ist Lego wieder auf Wachstumskurs und kann um fast 8% zulegen. Der erfolgreiche Rennsport-Film F1 mit Brad Pit in der Hauptrolle hat eine starke Nachfrage nach passenden Produkten generiert. Dadurch kann Lego mit der Formula 1 Lizenz um mehr als 23 Mio € wachsen. Aber auch die Lego Botanicals können das starke Vorjahr um mehr als 31 % übertreffen. Es sind vor allem die Neuheiten wie das Pretty Pink Flower Bouquet oder die Mini Orchidee, welche die Hitliste anführen.

Mit dem Partyspiel Hitster kann Jumbo auch in diesem Jahr wieder die Konsumenten begeistern und steigert damit den Umsatz um 95 %.

Zuru mit den Pets Alive und Max Build More – Sortimenten, Funko durch Funko Pop! und den Mystery Minis sowie Mattel mit Minecraft, Uno oder Hot Wheels konnten ihre Umsätze mit diesen Linien um insgesamt mehr als 15 Mio € im Vergleich zum Vorjahr steigern.

In diesem Jahr verteilt sich das Wachstum auf 5 der 11 Kategorien

Mit einer Umsatzsteigerung von über 80 Mio € gegenüber dem Vorjahr katapultiert sich der Bereich Games & Puzzle an die Spitze und ist damit die umsatzstärkste Kategorie im deutschen Spielwarenmarkt.

Es ist mit Sicherheit das Jahr der Trading Cards und im speziellen von Pokémon. Mit über 84 % Marktanteil in der entsprechenden Sub-Kategorie ist das Thema mit weitem Abstand die Nummer 1. Trotzdem entwickeln sich auch andere Themen sehr positiv, wenn auch auf deutlich niedrigerem Niveau. Magic: The Gathering, One Piece oder Marvel Universe sind Sammelkarten Themen, welche insgesamt um mehr als 4 Mio € wachsen können.

Neben den bereits erwähnten Trendthemen wie Hitster oder Uno sind auch weitere Spielelinien stark nachgefragt und können dadurch zum Branchenwachstum beitragen. Spiele und Puzzle rund um die Disney Lizenz Lilo & Stich, das Kartenspiel Skyjo, Monopoly oder z.B. der Klassiker Rubrik´s Cube verzeichnen einen deutlichen positiven Trend im Abverkauf.

Weiteres starkes Wachstum kommt aus dem Bereich der Building Sets. Hier ist Lego mit weitem Abstand der umsatzstärkste Hersteller. Die Lego Linien wie z.B. Botanicals, Speed Champions, Minecraft oder Creator 3-in-1 haben eine starke Nachfrage und können jeweils um mehr als 6 Mio € gegenüber dem Vorjahreszeitraum wachsen. Aber auch Zuru und Mattel können mit ihren entsprechenden Produkten um mehr als 500 TD€ im Markt zulegen.

Der Umsatz der Kategorie Action Figures liegt 23 % über dem Vorjahr. Neben den bereits erwähnten Linien von Funko können auch Hasbro, Mattel oder die Simba Dickie Gruppe mit den jeweiligen Sortimenten wie z.B. Beyblade, Marvel Universe, Jurassic World und den Nano MetalFigs bei den Konsumenten punkten und die Umsätze um jeweils mehr als 1 Mio € ausbauen.

Weitere Steigerungen kommen aus den Kategorien Plüsch und Vehicles. Die Simba Dickie Gruppe mit Lilo & Stich, Mattel u.a. mit Hot Wheels, Carrera Revell mit der Carrera Hybrid Serie sind einige Beispiele von stark nachgefragten Produktlinien in den beiden Bereichen. Dadurch kann die Kategorie Plüsch um 6 % und Vehicles um 4 % im Umsatz zulegen.

Lizenzen werden im deutschen Spielwarenmarkt immer wichtiger

In den vergangenen Jahren konnten wir bereits einen starken Trend zu Lizenzartikel feststellen. Diese Entwicklung sehen wir auch im bisherigen Jahresverlauf.Der Umsatztrend von Produkten ohne Lizenzbezug liegt bei +1 %, während Produkte mit spannenden Lizenzthemen um +9 % im Umsatz wachsen können.

Durch die aktuelle Entwicklung hat der Lizenzanteil im Spielwarenhandel eine neue Höchstmarke von 33 % erreicht. Jedes dritte verkaufte Spielzeug ist ein Lizenzprodukt.

Die attraktive Umsetzung von Lizenzthemen am Point of Sale hat dadurch weiter an Relevanz gewonnen. Viele Handelspartner haben das auch entsprechend umgesetzt und wir erwarten auch im Weihnachtsgeschäft eine gesteigerte Nachfrage nach den entsprechenden Produkten.

Die 5 umsatzstärksten Lizenzen sind Star Wars, Minecraft, Harry Potter, Pokémon und Lilo & Stich. Zusammen stehen sie für 25 % des Lizenzmarktes. Verglichen mit den Vorjahren zeigt sich, dass der Markt nicht mehr von einigen wenigen Lizenzen dominiert wird. Der Umsatz verteilt sich jetzt gleichmäßiger auf die angesagten Lizenzwelten.

Zusätzlich sehen wir auch weitere Themen, welche stark im Markt wachsen können. Formula 1, Fortnite, Disney Princess, Mario Kart, The Fast and the Furious oder Jurassic World können um jeweils mehr als 3 Mio € zulegen.

Positive Aussichten für das kommende Weihnachtsgeschäft

Die anhaltende Tendenz zu einem späten Weihnachtseinkauf erwarten wir auch für diese Saison. Bereits im letzten Jahr wurden wieder mehr als 33 % der Jahresumsätze in den letzten zwei Monaten realisiert.

Das stellt den Handel und die Hersteller immer wieder vor große logistische Herausforderungen. Wir sehen aber die Branche gut gerüstet, um den Ansturm zu bewältigen.

Im Vergleich zum letzten Jahr starten wir aufgelaufen mit einem positiven Trend in die Weihnachtssaison. Auch hat die eigentliche Weihnachtswoche einen Einkaufstag mehr für Last Minute Geschenke.

Das lässt uns optimistisch auf die Saison blicken und sollte in einem guten Jahresergebnis resultieren.

BVS/HANDEL: Spielwarenumsatz wächst wieder – Weihnachten: 168 Euro für Spielzeug

Nach Jahren der wirtschaftlichen Achterbahnfahrt zeigt sich der Spielwaren-Einzelhandel 2025 optimistisch.  Zwar bleibt die Kaufkraft vieler Familien durch hohe Lebenshaltungskosten und wirtschaftliche Lage gedämpft, doch die Lust am Schenken ist ungebrochen. „Wenn das Leben anstrengender wird, wächst die Sehnsucht nach kleinen Glücksmomenten – und die schenkt man am liebsten den Kindern“, sagt Steffen Kahnt, Geschäftsführer des Handelsverband Spielwaren (BVS). Entsprechend rechnet der Verband mit einem guten Weihnachtsgeschäft.

Letztes Weihnachten haben die Deutschen jedem Kind (zwischen 3 und 12 Jahren) im Durchschnitt Spielzeug im Wert von 168 Euro (Vorjahr: 150 Euro) geschenkt. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des BVS ergeben. Für das Gesamtjahr 2025 rechnet der Handelsverband Spielwaren über alle Vertriebswege mit einem Umsatzplus von ca. 3 %. Für das Plus sorgen vor allem der anhaltende Pokémon-Hype und das stark wachsende LEGO-Sortiment für Erwachsene. Damit würde der Inlandsmarkt auf 4,5 Mrd. Euro in 2025 (2024: 4,4 Mrd. Euro, zu Endverbraucherpreisen, Basis: consumer panel Circana Group GmbH) wachsen.

In diesem Jahr profitierten die Konsumenten beim Spielzeugkauf von stabilen Preisen. Auch für die nächsten Monate erwartet der BVS keine signifikanten Preissteigerungen. Ganz im Gegenteil: Insbeson­dere im November überbieten sich viele Spielwarenhändler wieder mit Rabattaktionen. Im Dezember steht dann vor allem der stationä­re Fachhandel im Rampenlicht. Gerade in der stressigen Vorweih­nachtszeit schätzen die Verbraucher die sofortige Verfügbarkeit von Ware, den Service vor Ort und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Vor allem aber haften deutsche Spielwaren-Einzelhändler für die Sicherheit ihrer Produkte. BVS-Vorsitzender Rainer Wiedmann: „Mit dem Leben seiner Kinder spielt man nicht. Wir beobachten die Ent­wicklungen rund um die chinesischen Plattformen kritisch. Wer hoch­wertige und sichere Spielwaren aus einer zuverlässigen Quelle kaufen möchte, muss zu uns kommen.“

DVSI-INDEX zur Stimmung bei Spielwarenherstellern auf niedrigem Niveau

Fünf Krisenjahre und die anhaltende Schwäche der deutschen Wirtschaft gehen auch an der Spiel­warenindustrie nicht spurlos vorbei. Hofften noch vor einem Jahr 28% der im Rahmen des jährlichen DVSI INDEX befragten Unternehmen, dass sich im Jahr 2025 das Blatt zum Besseren wendet, erfüllten sich die Hoffnungen nicht für alle Firmen. Lediglich 11 % Spielwarenunternehmen bewerten ihre aktuelle Lage als gut oder sehr gut (2024: 20 %), während 20 % ihre momentane Lage als ungenügend ein­stufen. Die Branche spiegelt damit die allgemeine Stimmung in der deutschen Wirtschaft. Doch es gibt auch positive Signale. So setzt die Warengruppe „Spiele, Bücher, Lernen, Experimente & Multimedia“ ihre Erfolgsgeschichte fort und die „Big Player“ behaupten sich nach wie vor gut, äußerte sich DVSI-Geschäftsführer Ulrich Brobeil.

Die Umsatzschätzungen für 2025 gehen weit auseinander. Vor allem kleinere Spielwarenproduzenten sehen ihre Situation kritisch, während Großunternehmen von stabilen Umsätzen ausgehen. Der nach Schulnoten gewichtete Mittelwert des DVSI-Stimmungsbarometers rutschte auf 3,5. Im Jahr 2021 betrug dieser noch 2,3.  „Das ist der niedrigste Stimmungswert seit Bestehen des DVSI INDEX und Aus­druck einer tiefen Verunsicherung“, so Ulrich Brobeil „Von einer nachhaltigen Wirtschaftswende spürt unsere Branche jedenfalls nichts, auch wenn einzelne Unternehmen Rückenwind verspüren.“ Die Zahlen des DVSI INDEX sind ein Spiegelbild der vorherrschenden Skepsis, einer nach wie vor gefühlt hohen Inflation bei den Verbrauchern und des einge­trübten Konsumklimas. Doch es gibt auch positive Signale: Trotz eines weiterhin herausfordernden Umfeldes erwarten immer­hin 31 % der befragten Spielwarenunternehmen für das kommende Jahr eine Ver­besserung der Umsatzentwicklung. Zeigt der durch die Politik angekündigte „Herbst der Reformen“ bereits erste Effekte oder ist die aktuelle Lage mit einem moderaten Wachstum besser als die Stimmung? Zumindest die größeren Unternehmen sehen für die Zukunft deutlich bessere Perspektiven für ihr Geschäft (Note: 2,7).

Steigerte die Branche in den Pandemie-Jahren ihre Umsätze kräftig, trüben die schwächelnde Konjunktur, strukturelle Probleme des Standortes Deutschland sowie geopolitische Herausforderungen und der neue globale Protektionismus die Branchenstimmung erheblich ein. Im Schnitt rechnen die befragten Hersteller für dieses Jahr mit einem Umsatzminus von 2,8 %. Auch auf das für Spielware so wichtige Weih­nachtsgeschäft blicken die befragten Unternehmen nach zwei eher durchwachsenen Jahren mit Vorsicht. Nur 13 % der Befragten erwarten eine Besserung zum Vorjahr, 36 % rechnen sogar mit einer Verschlechterung. Zum Vergleich: Im Jahr 2024 erwarteten 16 % eine Verbesserung, aber 44 % eine Verschlechterung. Die Erwartungen scheinen zwar eingetrübt zu bleiben, aber die Skepsis nimmt ins­gesamt ein wenig ab. Allerdings erwarten die befragten Unternehmen keine großen Ausschläge nach oben für die umsatzstärkste Zeit des Spielwarenjahres. „Die Konsumenten halten das Geld zu­sammen und achten verstärkt auf Preispunkte“, sagt Ulrich Brobeil, „aber Spielwaren bleiben das Weihnachtsgeschenk schlechthin für Kinder – auch in konjunkturell schwierigen Zeiten.“

Die Prognose für das kommende Jahr stellt sich sehr differenziert dar. Trotz der insgesamt gedämpften Stimmung erwarten 31 % der befragten Unternehmen für 2026 eine Umsatzsteigerung. Hier sind es vor allem die „Big Player“, die zuversichtlich nach vorne schauen. Größe scheint demnach gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten ein Faktor für wirtschaftlichen Erfolg oder Stabilität zu sein, aber dennoch keine Garantie. Die Prioritäten der Unternehmen haben sich in den letzten 12 Monaten nur graduell verändert.Zu schaffen macht den Unternehmen nach wie vor die Kostensituation. 60 % bewerten sie schlechter als vor einem Jahr. Für 88 % der Befragten bleibt das Personal der zentrale Kostentreiber, gefolgt von Einkaufskosten für Material, Rohstoffe und Energie (42 %). Hier gab es einen leichten Rückgang. Ebenfalls hohe Kosten verursachen Administration, Bürokratie und Vorschriften (30 %). „Die von Sondereffekten geprägte leicht positive Marktentwicklung darf nicht darüber hinweg­täuschen“, sagt Ulrich Brobeil, „dass für eine nachhaltige Trendwende auch in der Spielwarenbranche bessere allgemeine Rahmenbedingungen zentral sind.“ Dazu zählt u.a. auch die effiziente Kontrolle von Cross Border-Geschäften. Der 11. DVSI INDEX zeigt das einmal mehr. Die befragten Mitglieds­unternehmen wünschen sich einen stärkeren Schutz vor unlauterem Wettbewerb aus Drittländern, die Durchsetzung von EU-Standards im Onlinehandel und die Abschaffung von Zollfreigrenzen. Mit der jüngsten Entscheidung des EU-Rates zu Zollfreigrenzen und Abwicklungsgebühren ist in der letzten Woche ein erster Schritt getan worden. Weitere müssen aus Sicht des DVSI folgen.

 

Thalia eröffnet in Lüdenscheid mit „Spielzeit by Thalia“ sein erstes Spielwaren-Fachgeschäft

Thalia schlägt ein neues Kapitel im Spielwaren-Fachhandel auf: Im westfälischen Lüdenscheid hat das Unternehmen am Freitag, 14. November 2025, das erste „Spielzeit by Thalia“-Fachgeschäft eröffnet. Auf rund 470 Quadratmetern Verkaufsfläche im dortigen Stern-Center in der Lüdenscheider Innenstadt verspricht das neue Konzept, den Einkauf von Spielwaren zu einem modernen und entdeckungsreichen Erlebnis für die ganze Familie zu machen. Thalia setzt dabei auf ein neu gestaltetes Ladenbau-Design sowie auf einen starken Fokus auf Beratung, Inspiration und Erlebnis.

Christian Krömer, Geschäftsführer der Thalia Spielwaren GmbH, erklärt: „Mit Spielzeit by Thalia verbinden wir das Beste aus zwei Welten: die Begeisterung des Spielens und Schenkens mit der modernen Service- und Erlebniswelt, die die Kundinnen und Kunden von Thalia bereits kennen.“ 

 Einladende Atmosphäre und Omnichannel-Services

Die Gestaltung des neuen Fachgeschäfts in Lüdenscheid spiegelt diesen Anspruch wider: Warme Materialien, angenehme Farben, klare Linien sowie liebevoll gestaltete Thementische schaffen eine einladende Atmosphäre, die zum Stöbern, Spielen und Staunen einlädt. Spielerische Elemente im Raum bieten Platz zum Ausprobieren und sollen den Einkauf zu einem kleinen Abenteuer für Groß und Klein machen. 

Thalia setzt dabei auch auf die in den Buchhandlungen bereits etablierten Omnichannel-Services: Mit Click & Collect, Scan & Go, Self-Checkout-Kassen, virtueller Regalverlängerung und digitalen Beratungstools wird das Einkaufen vor Ort so bequem wie möglich gestaltet.

Fokus auf Erlebnisse und Veranstaltungen für die ganze Familie 

Das Sortiment reicht vom hochwertigen Marken-Spielzeug für alle Altersgruppen über Babyartikel, Outdoor-Produkten und Gesellschaftsspielen bis hin zu Geschenkideen und saisonalen Themenwelten. 

Ein zentraler Unterschied zum klassischen Spielwarenhandel ist der Fokus auf Erlebnisse statt reiner Produktpräsentation: Auf den Spiel- und Erlebnisflächen lädt das Team um Filialleiterin Lena Marie Langer künftig zu Produktvorführungen, Workshops und Aktionen ein. Auch Kreativ-Tage, Spieletests, Bastelaktionen und Lesungen werden regelmäßig stattfinden. Zudem rückt Spielzeit by Thalia einen besonders wichtigen Tag für Kinder konsequent in den Mittelpunkt: den Geburtstag. Mit besonderen Überraschungen und Effekten soll das Zusammenstellen einer Wunschkiste für die Kinder zum Erlebnis werden.

 Lüdenscheid weiterer Schritt in der Expansion im Spielwarenfachhandel

Die Eröffnung in Lüdenscheid ist für Thalia zugleich der nächste Schritt bei der weiteren Expansion im Spielwarenfachhandel. Das Hagener Buchhandelsunternehmen hatte zum 1. Oktober 2025 die insgesamt 39 Spielwarenfachgeschäfte von Toysino und Spielwaren Krömer sowie das Spielwarengeschäft Peppinghaus in Münster-Wolbeck übernommen, auch das Münsteraner MuKK-Kinderkaufhaus gehört seit 2024 zu Thalia.

Ingo Kretzschmar, Vorsitzender der Geschäftsführung begründet den Einstieg in den Spielwarenfachhandel nicht nur unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten: „Das ist für uns auch ein gesellschaftliches Signal: Denn viele klassische Spielwarenhändler ziehen sich vielerorts aus den Innenstädten zurück. Dieser Entwicklung wollen wir aktiv entgegenwirken und mit attraktiven Läden als Ankerpunkte im urbanen Raum präsent bleiben.“

 

 

Thalia weiter auf Wachstumskurs: Umsatz steigt im Geschäftsjahr 2024/25 auf 2,2 Mrd. Euro

Die Thalia Bücher GmbH setzt ihren Wachstumskurs ungebrochen fort: Im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2024/25 erzielte das Unternehmen auf der Thalia Plattform, d.h. inkl. aller Partnerunternehmen wie beispielsweise Osiander, in der DACH-Region einen Umsatz in Höhe von 2,2 Mrd. Euro. Das entspricht einem Umsatzplus von rund 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und liegt damit deutlich über dem Branchendurchschnitt. Besonders stark entwickelte sich das Onlinegeschäft mit einem Zuwachs von knapp 20 Prozent. Auch das stationäre Geschäft legte mit einem Umsatzplus von rund 5 Prozent auf vergleichbarer Fläche weiter zu. Diese positive Geschäftsentwicklung ermöglicht Thalia, weiter strategisch zu wachsen. So wird im November unter der neuen Marke „Thalia Spielzeit“ das erste eigene Spielwarenfachgeschäft des Unternehmens eröffnen. Zugleich gibt Thalia heute eine strategische Partnerschaft mit dem Druckereiunternehmen Elanders bekannt. Beide Partner planen den gemeinsamen Betrieb eines Print-on-Demand Buch-Druckzentrums am Standort des neuen Thalia Omni-Channel-Hubs in Marl.

Ingo Kretzschmar, Vorsitzender der Thalia Geschäftsführung: „Bücher sind im Digitalzeitalter relevanter denn je – wenn man sie richtig präsentiert. Unsere Omni-Channel-Strategie zeigt, wie sich kulturelle Bedeutung und wirtschaftlicher Erfolg gegenseitig beflügeln können. Und sie machen deutlich: Stationäres Geschäft und Online-Handel sind zwei Seiten einer Medaille. Wir wissen, dass aus unserem Erfolg auch Verantwortung erwächst. Wir werden deshalb unseren Einsatz für attraktive Innenstädte und Leseförderung ebenso weiterverfolgen wie unsere Unterstützung für unabhängige Buchhandlungen über unser Partnermodell.“ 

Weiterer Ausbau des Partnermodells 

Der Ausbau des Partnermodells für den unabhängigen Buchhandel entwickelt sich weiter erfreulich: Zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres zählen mehr als 100 Buchhandlungen zum Thalia Partnernetzwerk. Mit diesem Modell bietet Thalia dem inhabergeführten Buchhandel die Möglichkeit, das Know-how von Thalia für Beschaffung, IT und Webshop zu nutzen und zugleich rechtlich eigenständige Betreibende ihrer Buchhandlungen zu bleiben.

Zunehmende Bedeutung der buchnahen Sortimente wie z. B. Spielwaren

Mit Blick auf die Sortimentsentwicklung zeigt sich, dass das Wachstum bei Thalia, wie schon in den Vorjahren, vor allem durch jüngere Zielgruppen und deren Nachfrage nach Literatur in den Genres Young und New Adult sowie englischsprachigen Büchern getrieben wird. Zugleich zeigt sich der Trend, dass sich die jungen Lesenden vermehrt auch anderen Genres der Belletristik zuwenden. Eine starke Nachfrage verzeichnet Thalia darüber hinaus nach Unterhaltungsliteratur und Romanen auch wieder bei den älteren Zielgruppen. In Summe legt der Buch-Umsatz mit 7 Prozent zu. Ein wichtiger Umsatztreiber sind zudem die buchnahen Sortimente, insbesondere der Bereich Spielwaren. Um gut 19 Prozent steigerte Thalia den Nonbook-Umsatz, dessen Anteil am Gesamtumsatz damit nun bei rund 28 Prozent liegt.

Umsatzzuwächse im digitalen Buchmarkt 

Auch digital wächst Thalia überproportional: Der Umsatz mit E-Books und Hörbüchern stieg im Vergleich zum Vorjahr um 18 beziehungsweise 21 Prozent. Damit festigt Thalia seine Position als führender Anbieter im deutschsprachigen Digitalbuchmarkt. 

Ausblick: Eröffnung des ersten „Thalia Spielzeit“-Fachgeschäft

Mit der zum 1. Oktober 2025 abgeschlossenen Übernahme der 39 Standorte von Spielwaren Krömer und Toysino hat Thalia bereits angekündigt, das Wachstum im Spielwarensegment konsequent auszubauen. Nun erfolgt bereits der nächste Schritt: Unter der neuen Marke „Thalia Spielzeit“ wird im November dieses Jahres das erste eigene Spielwaren-Fachgeschäft im westfälischen Lüdenscheid eröffnet. Ingo Kretzschmar dazu: „Das ist für uns nicht nur eine strategische Entscheidung, sondern auch ein gesellschaftliches Signal: Denn viele klassische Spielwarenhändler ziehen sich vielerorts aus den Innenstädten zurück. Dieser Entwicklung wollen wir aktiv entgegenwirken und mit attraktiven Läden als Ankerpunkte im urbanen Raum präsent bleiben.“

Strategische Partnerschaft mit Elanders zur Errichtung eines Print-on-Demand Buch-Druckzentrum in Marl 

Ein weiterer Schwerpunkt liegt in den kommenden Monaten auf der Inbetriebnahme des Thalia Omni-Channel-Hubs, einem Produktions- und Logistikstandort im Gewerbegebiet gate.ruhr in Marl. Zusammen mit dem Druckereiunternehmen Elanders wird Thalia in Marl ein Print-on-Demand Buch-Druckzentrum betreiben und damit die Basis für ein zukunftsweisendes Modell der Buchproduktion schaffen.

Ingo Kretzschmar betont: „Die Kombination der Stärken beider Partner eröffnet uns die Möglichkeit, ein leistungsfähiges Print-on-Demand-Modell zu etablieren, das den Markt nachhaltig prägt und neue Standards in Effizienz, Flexibilität und Prozessoptimierung setzt. Mit der Einrichtung und dem Betrieb des Digitaldruckzentrums wollen wir gemeinsam die Wertschöpfungskette des Buchhandels optimieren, Verlage entlasten und Leserinnen und Lesern eine noch größere Vielfalt an Titeln in kürzester Zeit zugänglich machen.“

 

Deutscher Spiele Preis 2025 vergeben

Deutscher Spiele Preis 2025

Deutschlands größter Community-Award für Brettspiele, der Deutsche Spiele Preis, wurde am Mittwoch im Rahmen der Pressekonferenz der SPIEL in Essen von der Messe verliehen. Bei diesem Preis können alle Menschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für ihr liebstes Spiel des aktuellen Jahrgangs online abstimmen.

  • Der 1. Platz ging an SETI: Auf der Suche nach außerirdischem Leben von Tomáš Holek im Verlag CGE und HeidelBÄR Games
  • Der 2. Platz ging an Endeavor: Die Tiefsee von Carl de Visser und Jarratt Gray im Verlag Frosted Games und Board Game Circus
  • Der 3. Platz ging an Bomb Busters von Hisashi Hayashi im Verlag Pegasus Spiele
  • Das Beste Kinderspiel wurde Die kleinen Alchemisten von Matúš Kotry im Verlag CGE und HeidelBÄR Games

Von KI bis Kreativität: Das sind die ToyTrends der Spielwarenmesse 2026

„AI Loves (to) Play“: Intelligentes Spielzeug für interaktive Spielerlebnisse und „Creative Mindfulness“: Kreatives Gestalten schafft besondere Momente gehören zu den Hauptthemen der Spielwarenmesse 2026 in Nürnberg.

Welche Entwicklungen prägen die Spielwarenwelt 2026? Das internationale TrendCommittee der Spielwarenmesse hat mit seiner langjährigen Expertise zwei zentrale ToyTrends identifiziert: Während der erste Trend „AI Loves (to) Play“ zeigt, wie innovative Technologien das Spielen neugestalten, setzt der zweite Trend „Creative Mindfulness“ auf kreative Ansätze für bewusste Erlebnisse. Die Auswahl des TrendCommittees spiegelt die wichtigsten Impulse der Branche wider und gibt dem Handel Orientierung, wohin sich das Spielen im kommenden Jahr entwickelt. Die ToyTrends 2026 werden vom 27. bis zum 31. Januar auf der aufmerksamkeitsstarken Sonderfläche im Eingang Mitte der Spielwarenmesse inszeniert. Inspirierende Produktbeispiele auf Themeninseln laden zum Entdecken und Ausprobieren ein. Weiteren Input für die Sortimentsgestaltung liefern die ToyTrend Vorträge im Toy Business Forum.

Neue Interaktivität im Spiel

Künstliche Intelligenz ist längst fester Bestandteil unseres täglichen Lebens – sei es durch digitale Sprachassistenten, personalisierte Empfehlungen oder smarte Geräte im Haushalt. Nun erobert diese Technologie auch die Welt der Spielwaren: Mit dem Trend „AI Loves (to) Play“ rücken Produkte in den Fokus, die weit mehr können als nur reagieren. Sie erkennen individuelle Vorlieben, begleiten Kinder beim Lösen von Aufgaben, erzählen Geschichten und entwickeln sich mit ihren jungen Nutzern weiter. Von lernfähigen Robotern über sprechende Spielfiguren bis hin zu intelligenten Lernsystemen: Moderne KI-Spielzeuge schaffen ein neues, interaktives Spielerlebnis, das Technik und Fantasie miteinander verbindet. Dabei steht nicht immer der Bildschirm im Mittelpunkt – viele KI-Spielzeuge kommen auch ohne Screen aus.

Kreativität und Achtsamkeit als Erlebnis 

Als Gegenpol zur digitalen Innovation setzt der Trend „Creative Mindfulness“ auf das bewusste Erleben von Kreativität und Handwerk. Gestalterisches Arbeiten eröffnet neue Perspektiven und schafft Raum für Entspannung und Inspiration. Kinder tauchen mit Neugier in die Welt der Farben und Materialien ein, lassen ihrer Fantasie freien Lauf und entwickeln spielerisch neue Fertigkeiten. Erwachsene entdecken im kreativen Tun eine Möglichkeit, den Alltag hinter sich zu lassen und den Kopf freizubekommen. „Creative Mindfulness“ lädt dazu ein, verschiedenste kreative Wege zu erkunden – vom Malen und Basteln bis hin zu Upcycling und handwerklichen Techniken wie Holzarbeiten, Filzen oder Töpfern. Die Freude, mit den eigenen Händen etwas zu gestalten, fördert Konzentration, Selbstvertrauen und Achtsamkeit.

VTech erweitert Führungsteam

Christian Timmerbeil wird Commercial Director für Deutschland, Österreich und die Schweiz

Die VTech Electronics Europe GmbH gibt bekannt, dass Christian Timmerbeil seit dem 1. September 2025 als Commercial Director / Leitung Vertrieb das Führungsteam von VTech für die
Märkte Deutschland, Österreich und die Schweiz verstärkt. Gemeinsam mit Karin Seibold (Leitung Finanzen und Personal) und Jörg Wolters (Leitung Marketing und Produktentwicklung) bildet er künftig die dreiköpfige Führungsmannschaft für die DACH-Region.
Christian Timmerbeil bringt langjährige Erfahrung im Vertrieb bei namhaften Markenartikel-Unternehmen wie Hasbro, Leifheit und Reckitt Benckiser mit.

Die neue Dreierspitze bündelt umfassende Erfahrung in Vertrieb, Marketing, Produktentwicklung, Finanzen und Personal und steht damit für Stabilität, Innovationskraft und enge Partnerschaften mit Handel und Endkunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz.