Das Team der Spielwarenmesse hat eine aktuelle Umfrage unter den Besucherinnen und Besuchern des Branchenleitevents durchgeführt. Ziel war es, die Teilnahme an der Spielwarenmesse (2.-6. Februar 2022) abzufragen. Die Beteiligung war außergewöhnlich hoch und ist repräsentativ: 2.229 Fachbesucherinnen und Fachbesucher aus 89 Ländern nahmen an der Erhebung teil.
Dem Ergebnis zufolge kann die Mehrheit der Befragten es kaum erwarten, sich endlich wieder live zu begegnen. Mehr als 75 Prozent von ihnen haben den Besuch der nächsten Spielwarenmesse eingeplant. „Das Ergebnis der Umfrage spiegelt das aktuelle Stimmungsbild in der Spielwarenbranche wider. Der Wunsch nach einem persönlichen Treffen und dem echten Messeerlebnis ist groß. Wir freuen uns sehr über diese Tendenz“, analysiert Christian Ulrich, Sprecher des Vorstands der Spielwarenmesse eG.
Im Vorfeld des morgigen Bund-Länder-Treffens spricht sich der Handelsverband Deutschland (HDE) deutlich gegen mögliche künftige Lockdowns aus und fordert eine Abkehr von der alleinigen Fixierung auf die Corona-Inzidenzen. Gleichzeitig fordert der Verband eine schnellere Impfkampagne und will mit der Aktion „Leben statt Lockdown“ gemeinsam mit großen Handelsunternehmen mehr Menschen von einer Impfung überzeugen.
„Die Impfung ist der einzig nachhaltige Weg aus der Pandemie. Deshalb arbeiten die Handelsunternehmen gemeinsam mit dem HDE daran, die Impfbereitschaft weiter zu steigern und möglichst viele Menschen von den Vorteilen zu überzeugen“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die gemeinsame Kampagne „Leben statt Lockdown“ startete bereits in der vergangenen Woche. Dabei sollen Plakate und Informationsmaterialien in den Geschäften aufgehängt und ausgelegt werden. Eine Internetseite informiert rund um das Thema Impfen und an einigen Standorten soll es in enger Zusammenarbeit mit den Gesundheitsämtern vor Ort Impfangebote geben. Wie wichtig dem Handel der rasche Fortschritt der Impfkampagne ist, zeigt auch eine aktuelle HDE-Umfrage unter rund 500 Unternehmen. Demnach misst der Einzelhandel den Corona-Impfungen eine überragende Bedeutung bei: Knapp mehr als 80 Prozent der befragen Unternehmen sehen im Impffortschritt einen entscheidenden Schlüssel zur Bekämpfung der Pandemie.
Vom morgigen Bund-Länder-Treffen erwartet der HDE neben einem Plan zur Beschleunigung der Impfungen eine langfristig angelegte Präventionsstrategie zur Verhinderung eines erneuten Lockdowns. „Mit den Lehren und Erkenntnissen aus dem bisherigen Pandemiemanagement lässt sich ein erneuter monatelanger Lockdown ohne Perspektive und Planungssicherheit verhindern. Die Anwendung der bisherigen Inzidenzwerte für staatliche Anordnungen bis hin zur Schließung der Nonfood-Geschäfte und ganzer Innenstädte ist weder unter epidemiologischen noch unter rechtlichen Gesichtspunkten zu rechtfertigen“, so Genth. Der HDE fordert deshalb die Festlegung eines differenzierten Kriterienkatalogs, in dem weitere Indikatoren wie die Hospitalisierungsrate, die Intensivbettenauslastung und die Impfquote berücksichtigt werden. „Die Politik darf jetzt nicht den einfachen Weg des „Weiter so“ wählen und in den nächsten Lockdown hineinschlittern. Es geht jetzt um passgenaues und wohldosiertes Handeln“, so Genth weiter.
EK Kolleginnen und Kollegen setzen sich für die Umwelt in Bewegung. Dauersitzen im Homeoffice, geschlossene Fitnessstudios, fehlende Trainingsmöglichkeiten im Sportverein, ausgefallene Laufveranstaltungen: Die Pandemie hat unsere Bewegungsaktivitäten in den vergangenen Monaten stark eingeschränkt. Da zwickt dann schon mal der Rücken und der Gürtel drückt. Nicht zu ändern? Doch, sagt die EK/servicegroup und hat den Juni zum „Bewegungsmonat“ deklariert. Für die Gesundheit, aber auch mit einem starken „Hintergedanken“!
Frühzeitig hatten die Bielefelder alle Kolleginnen und Kollegen aufgerufen, im Juni das Auto stehen zu lassen und so viele Kilometer wie möglich mit Hilfe des eigenen Bewegungsapparats zurückzulegen. Soll heißen, zu Fuß, mit dem Fahrrad, den Inlinern oder womit man sonst noch aus eigener Kraft Entfernungen überbrücken kann. Gut für die Gesundheit und wegen der Verringerung des CO2-Ausstoßes durch den Auto-Verzicht auch gut fürs Klima.
Natürlich wurden die Aktivitäten vernünftig protokolliert – sei es per Schrittzähler, App oder mit der nachvollziehbaren Eingabe der Strecke bei Google Maps. Der wöchentlich veröffentliche Fortschritt beim „Kilometer-Fressen“ war aber nicht nur Bestandsaufnahme, sondern vor allem Motivation für die „Mitläufer und Mitläuferinnen“:
Pro zurückgelegten 500 Kilometern versprach der EK Vorstand, 250 Euro an ein regionales Baumpflanz-Projekt zu überweisen. Der passende Appell von Julia Quick aus dem EK Team Corporate Marketing and Communications und Mitglied der EK Taskforce Nachhaltigkeit: “Seid aktiv, bewegt euch und tut gleichzeitig der Umwelt einen Gefallen“, natürlich gekoppelt mit dem persönlichen Versprechen, auch selbst nach Feierabend die Laufschuhe zu schnüren.
1.160 neue Bäume für den Teutoburger Wald
Ende Juni wurde zusammengezählt und unter dem Strich standen stolze 5.625 Kilometer, die zum größten Teil mit dem Fahrrad, aber auch beim Gehen, Joggen, Wandern, Skaten und Walken zurückgelegt worden waren. Ein Ergebnis, das die EK Verantwortlichen so gefreut hat, dass die ausgelobten rund 2.800 Euro auf glatte 5.000 Euro aufgerundet wurden. Empfänger ist die Bielefelder Gesellschaft „Climatebloom“, die u. a. durch das Absterben der Fichte entstandene Freiflächen im Teutoburger Wald mit Mischwald aufforstet. In der Naturschutz-Währung „Bäume“ sind das übrigens rund 1.160!
Und vielleicht macht ein „Unterstützer-Schild“ mit dem Namen EK am berühmten Hermannsweg dann auch weiteren regionalen Unternehmen Beine. Wie gesagt, gut für die Gesundheit, gut fürs Klima!
Smartphone baut Vorsprung als meistgenutzte Spiele-Plattform aus – Spielekonsolen gewinnen 1,1 Millionen zusätzliche Spielerinnen und Spieler hinzu – Deutscher Games-Markt ist 2020 auf 8,5 Milliarden Euro gestiegen
Games waren 2020 so erfolgreich wie noch nie, das zeigt nicht zuletzt der um 32 Prozent gestiegene Umsatz in Deutschland. Ganz besonders von dem Spiele-Boom konnte das Smartphone als Spiele-Plattform profitieren: Waren Mobiltelefone mit 19,5 Millionen Spielerinnen und Spielern bereits 2019 die am meisten genutzten Geräte zum Gamen, konnten sie im vergangenen Jahr ihren Vorsprung an der Spitze sogar noch ausbauen: Insgesamt griffen 22,6 Millionen Menschen in Deutschland zum Smartphone, um zu spielen, wie der game – Verband der deutschen Games-Branche am 4. August 2021 auf Basis von Daten des Marktforschungsunternehmen GfK bekannt gab.
Auch Spielekonsolen konnten 2020 mehr Spielerinnen und Spieler begeistern: Insgesamt stieg ihre Zahl innerhalb eines Jahres um 1,1 auf 17 Millionen. Wie beliebt Spielekonsolen 2020 waren, wurde auch beim Blick auf den Handel deutlich: Sowohl Nintendos Switch, die bereits seit 2017 erhältlich ist, als auch die beiden neuen Modelle PlayStation 5 von Sony und Xbox Series X/S von Microsoft, die gegen Ende 2020 erschienen sind, waren vielerorts ausverkauft.
Doch nicht jede Spiele-Plattform konnte von dem Spiele-Boom gleichermaßen profitieren: So verlor der PC rund 1,1 Millionen Spielerinnen und Spieler in Deutschland. Mit 15,2 Millionen Nutzenden landet er nur noch auf Platz 3. Auch Tablet Computer waren bei den Gamerinnen und Gamern weniger gefragt: Statt 11,2 Millionen griffen 2020 nur noch 9,9 Millionen von ihnen zu den flachen Touchscreen-Computern, um damit zu spielen.
„Smartphones konnten von dem starken Interesse an Games im vergangenen Jahr besonders profitieren. Der Grund hierfür ist klar: Die Geräte sind in der Regel schon vorhanden und das Angebot an Spiele-Apps ist riesig. Zudem werden die meisten Titel als Free-to-Play-Spiele angeboten, sodass jeder schnell und ohne Kosten losspielen kann“, sagt game-Geschäftsführer Felix Falk. „Auch Spielekonsolen haben 2020 einen richtigen Hype erlebt: Immer wieder konnte die große Nachfrage nach Geräten nicht befriedigt werden. Das galt sowohl für die Nintendo Switch, die bereits seit 2017 auf dem Markt ist, als auch für die neuen Konsolen PlayStation 5 von Sony und Xbox Series X/S von Microsoft.“
Deutscher Games-Markt: Großer Umsatzsprung 2020
Der deutsche Games-Markt konnte im Corona-Jahr 2020 einen deutlichen Umsatzsprung verzeichnen: Insgesamt wurde mit Computer- und Videospielen sowie der dazugehörigen Hardware ein Umsatz von rund 8,5 Milliarden Euro erzielt, wie der game bereits berichtete. Das entspricht einem Wachstum von 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit Spielekonsolen, Gaming-PCs und entsprechender Peripherie wurden über 3,2 Milliarden Euro umgesetzt. Das ist ein Plus von 26 Prozent im Vergleich zu 2019. Noch stärker ist der Teilmarkt für Computer- und Videospiele gewachsen: 5,2 Milliarden Euro konnten mit dem Kauf von Games, In-Game- und In-App-Käufen, Abonnements sowie Gebühren für Online-Dienste umgesetzt werden. Damit konnte dieser Teil des Marktes sogar um 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen.
Informationen zu den Marktdaten
Die genannten Marktaten basieren auf Erhebungen des GfK Consumer Panels. Die GfK verwendet Erhebungsmethoden zur Erfassung der Daten des deutschen Marktes für digitale Spiele, die weltweit und qualitativ einmalig sind. Hierzu gehören unter anderem eine für die gesamte deutsche Bevölkerung repräsentative laufende Befragung von 25.000 Konsumenten zu ihren Einkaufs- und Nutzungsgewohnheiten bei digitalen Spielen sowie ein Handelspanel. Die Datenerhebungsmethoden erlauben einen einmaligen Einblick in den deutschen Markt für Computer- und Videospiele.
Die Vedes AG gab am 27. Juli 2021 in einer Pressemitteilung bekannt, dass die Abstimmung ohne Versammlung betreffend die Anleihe 2017/2022 (ISIN: DE000A2GSTP1) nicht beschlussfähig war, da das erforderliche Quorum von 50 % des ausstehenden Anleihevolumens wie erwartet nicht erreicht wurde. Das Unternehmen wird deshalb die Anleihegläubiger zur Teilnahme an einer 2. Gläubigerversammlung einladen, die im September 2021 nach der Ferien- und Urlaubszeit in Form einer Präsenzveranstaltung in Nürnberg am Sitz der Gesellschaft stattfinden soll.
Die Einladung wird im Bundesanzeiger und auf der Internetseite der Vedes (www.vedes-gruppe.de) im Bereich „Investor Relations“ veröffentlicht werden.
„Wir bedanken uns bei den Anleiheinhabern, die schon jetzt an der Abstimmung ohne Versammlung teilgenommen haben. Für die 2. Gläubigerversammlung benötigen wir ein Quorum von 25 %, um die geplanten Schritte zur Stärkung unserer Eigenkapitalbasis zugunsten der Vedes AG und damit auch unserer Anleihegläubiger umsetzen zu können. Deshalb bitten wir um rege Teilnahme aller Anleihegläubiger an der 2. Gläubigerversammlung“, erklärt Dr. Thomas Märtz, Vorstandsvorsitzender der Vedes AG. „Wir sind absolut überzeugt davon, dass wir ein für alle Seiten vorteilhaftes Gesamtpaket anbieten: eine im aktuellen Zinsumfeld attraktive Rendite bei einer gleichbleibend hohen Besicherung trotz eines geplanten reduzierten Anleihevolumens. Durch die Eigenkapitalstärkung und die hälftige Rückführung unserer Anleihe verbessert sich neben unseren Bilanzkennzahlen auch unsere Bonität. Wir freuen uns auf einen transparenten, partnerschaftlichen Austausch mit unseren Anleihegläubigern.“
Große Wiedersehensfreude und beste Orderlaune unter gewissenhafter Berücksichtigung des Hygiene- und Schutzkonzepts – so lässt sich die positive Stimmung der diesjährigen Sommer-Nordstil zusammenfassen, die vom 24. bis 26. Juli auf dem Hamburger Messegelände ankerte.
Bei dieser Ausgabe der Nordstil präsentierten 521 Aussteller [1] den rund 8.000 Besuchern [2] ihre Lifestyle-Neuheiten für die kommende Herbst-, Winter- und Weihnachtssaison und boten reichlich Inspirationen für das eigene Geschäft. Damit verbessert sie ihr Ergebnis im Vergleich zur Vorjahresveranstaltung um 74 Prozent auf Aussteller- und um 70 Prozent auf Besucherseite. Die Nordstil belegt somit bereits zum zweiten Mal, dass Messen in der aktuellen Situation sicher und erfolgreich durchgeführt werden können und bleibt damit die wichtigste Branchenveranstaltung ihrer Art für Norddeutschland und den skandinavischen Raum.
„Eines wurde an den drei Tagen Nordstil besonders klar: Der Handel braucht die persönliche Begegnung vor Ort auf Messen. Ohne geht es einfach nicht. Der deutliche Zuwachs an Ausstellern und Besuchern zeigt, dass wir auf dem besten Weg zurück zur Normalität sind und wir blicken optimistisch in die Zukunft und insbesondere auf das kommende Frühjahr“, berichtet Philipp Ferger, Bereichsleiter Consumer Goods Fairs bei der Messe Frankfurt.
„Die Teilnahme an der Nordstil hat sich für den Handel wieder einmal gelohnt. Endlich wieder am Stand persönliche Gespräche mit Branchenkollegen führen und Konsumgüter mit allen Sinnen erleben – das haben wir während der pandemiebedingten Messepause alle vermisst“, sagt Christian Haeser, Geschäftsführer Handelsverband Wohnen und Büro. „Die Nordstil ist und bleibt eine unverzichtbare Plattform, wenn es darum geht, erfolgreich Geschäfte zu machen, sich inspirieren zu lassen, auszutauschen und aktuelle Trends zu entdecken. Der persönliche Kontakt und die reale Präsentation von Neuheiten auf Messen sind für den Fachhandel einfach unerlässlich“, so Haeser weiter.
[1] Im Sommer 2020 stellten Corona-bedingt 291 Aussteller auf der Nordstil aus.
[2] Im Sommer 2020 besuchten Corona-bedingt 4.694 Einkäufer die Nordstil.