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Revell: Geschäftsführung, Vertrieb und Marketing unter neuer Leitung

Hans Ulrich Remfert
Hans Ulrich Remfert

Der Modellbau- und Spielzeughersteller Revell GmbH aus Bünde stellt

Bernd Wiegmann
Bernd Wiegmann

sich ab Januar 2016 personell verändert für die Zukunft auf. Ende Februar 2016 wird Hans Ulrich Remfert, seit 1997 alleiniger Geschäftsführer des Traditionsunternehmens, seine aktive berufliche Tätigkeit nach über 30 Jahren im Unternehmen beenden. Auch im Vertrieb wird es eine personelle Änderung geben. Bernd Wiegmann, seit 1993 Vertriebsdirektor für alle Absatzmärkte, wird nach 44 Jahren bei Revell ebenfalls Ende Februar 2016 in den Ruhestand gehen.

Stefan Krings neuer Geschäftsführer

Stefan Krings (47 Jahre) wird ab Januar 2016 neuer Geschäftsführer des Modellbau- und Spielwarenherstellers Revell GmbH aus dem ostwestfälischen Bünde. Krings, der bis Ende 2015 als Geschäftsführer für Deutschland und Österreich beim Spielzeughersteller Giocchi Preziosi tätig ist, tritt in die Fußstapfen von Hans Ulrich Remfert, der fast 20 Jahre die Geschäfte von Revell lenkte.

Stefan Krings
Stefan Krings

Krings verfügt über einen technischen Background und war unter anderem als National Key Account Manager bei Nintendo Europe sowie als Vertriebsdirektor und Geschäftsführer für die Länder Deutschland / Österreich / Schweiz beim Software-Publisher THQ Entertainment tätig. Bei Revell wird er unter anderem die Zukunft des Plastikmodellbaus mitgestalten sowie die Geschäftsbereiche Revell Control und Hobbico leiten. Krings wird seine Tätigkeit als Geschäftsführer bereits im Januar 2016 beginnen und so anfangs das operative Geschäft gemeinsam mit Remfert führen, der am 29. Februar 2016 das Unternehmen verlässt.

Roger Gundel neuer Vertriebschef

Roger Gondel
Roger Gondel

Ab Januar 2016 wird Vertriebsdirektor Bernd Wiegmann von Roger Gundel abgelöst. Gundel (50 Jahre) stammt ähnlich wie Krings aus der Software- und IT-Branche, war tätig bei Nintendo sowie als Leiter des Außendienstes Deutschland bei Apple. Bis Ende 2015 verantwortet Gundel den Bereich Electronic Products bei Grofa. Zukünftig wird Gundel das Vertriebsnetz von Revell ausbauen und neben den klassischen Absatzmärkten mit neuen Konzepten weitere Vertriebsfelder erschließen. Seine aktiven Netzwerke und Kontakte aus der Tätigkeit für Grofa, Apple wie auch Nintendo werden hier von großem Nutzen sein. Wiegmann wird noch bis Ende Februar 2016 für Revell tätig sein.

Stefan Lutz leitet Marketing & Produktentwicklung

Stefan Lutz
Stefan Lutz

Darüber hinaus holt sich die Revell GmbH im Bereich Marketing und Produktentwicklung mit Stefan Lutz (50 Jahre) ab Januar 2016 einen erfahrenen Spielzeugmarketer ins Haus. Lutz folgt Thorsten Koss nach und wird seine Erfahrung aus der Spielzeugbranche in seiner neuen Position als Bereichsleiter Marketing & Produktentwicklung einfließen lassen. Lutz war bereits als Marketingdirektor bei Zapf Creation sowie als Bereichsleiter Marketing bei der Simba Dickie Group tätig und kennt die Anforderungen, die der moderne Spielzeugmarkt an Produkte stellt.

 

 

 

 

 

Die Macht ist stark im E-Commerce

Starwars Produkte“Star Wars” ist Shootingstar im E-Commerce – Nachfrage und Umsatz steigen sprunghaft – „Star Wars“-Spielwaren wächst um 181 Prozent – Hidden Champions versprechen gute Geschäfte

Zwei Tage vor dem Kinostart von „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ grassiert das „Star Wars“-Fieber. Filmverleiher und Markeninhaber Disney orchestriert ein multimediales Feuerwerk, das in Kürze seinen Höhepunkt erreichen wird. Ein starker Machtfaktor ist das Thema „Star Wars“ seit Wochen schon im deutschen E-Commerce. Aus nahezu allen Marktbereichen ist eine Fülle an Produkten erhältlich, die kaum noch Wünsche offen lässt. Und die Kundschaft greift bereitwillig zu. Exemplarisch und aufgrund der hohen Bedeutung des Themas „Star Wars“ im Marktsegment Spielwaren hat der Münchner E-Commerce-Marktforscher metoda genau hingesehen und die nachfrage- und umsatzstärksten „Star Wars“-Produkte identifiziert.

„Star Wars“ ist wahrlich Big Business. Auf rund 32 Milliarden US-Dollar wird das bislang rund um „Star Wars“ realisierte Merchandisinggeschäft von US-Analysten geschätzt. Allein im ersten Vermarktungsjahr von „Das Erwachen der Macht“ sollen nochmals bis zu fünf Milliarden Dollar hinzukommen. Am Box Office nimmt der neue Film derweil den Gipfel in Angriff. Einige Experten trauen „Episode VII“ den Sprung auf den ersten Platz der erfolgreichsten Filme aller Zeiten zu.

Begleitet wird das alles von einer Merchandising-Welle zuvor kaum gekannten Ausmaßes. Inklusive Marketplace-Angeboten führt Amazon.de Stand 9. Dezember im für diese Erhebung relevanten Segment Spielwaren über 2.000 lieferbare „Star Wars“-Produkte. Die Analyse von metoda hat dabei eine zuletzt sprunghaft steigende Nachfrage festgestellt. Die Auswertung betrachtet die Nachfragewerte über einen Monat vom 4. November bis 8. Dezember 2015. In diesem Zeitraum ist der Absatz von „Star Wars“-Produkten im Bereich Spielwaren bei Amazon.de auf täglicher Basis um 181 Prozent angestiegen. Das bedeutet, dass im direkten Vergleich am 8. Dezember fast dreimal so viele Spielwaren mit „Star Wars“-Bezug bei Amazon.de verkauft wurden wie am 4. November – mit weiterhin klar steigender Tendenz.

Als starke Marken-Kombi spielt sich dabei die Kooperation „Star Wars“/Lego in den Vordergrund. Nur zwei der 20 absatzstärksten Produkte stammten im Betrachtungszeitraum nicht aus der Fabrikation des dänischen Klötzchenkonzerns. Das Kunststück schafften die Brettspielklassiker „Das verrückte Labyrinth“ und „Carcassonne“ im marktgerechten „Star Wars“-Gewand. Aussagekräftig ist aber auch die Verteilung nach alten und neuen Filmen. Nur 35 Prozent der Top-20 (7 Produkte) – darunter der absolute Topseller „Lego Star Wars: Poe’s X-Wing Fighter“ – sind Artikel zum neuen Kinofilm „Das Erwachen der Macht“. Die restlichen 65 Prozent lassen sich der alten Trilogie, den Prequel-Filmen oder aber Spin-offs (z.B. „Star Wars: The Clone Wars“) zuordnen.

Leicht anders sieht die Auswertung nach Umsatzwert aus. Hier übernimmt das fast 120 Euro teure „AT-AT“-Modell von Lego die Führung von „Poe’s X-Wing“, das bei Amazon.de 74,99 Euro kostet. Einen Sprung von Rang zwölf auf Platz drei macht aber auch der Lego-Bausatz „Kylo Ren’s Command Shuttle“ (92,99 Euro). Überhaupt nicht ins Top-20-Ranking nach Verkaufszahlen hat es der „Lego Star Wars Todesstern“ geschafft. Die Nachfrage nach dem Groß-Bausatz ist aber nichtsdestotrotz relevant, landet der Todesstern über den vergleichsweise hohen Preis von rund 536 Euro doch auf Platz neun im Umsatzranking.

„Die Macht ist wahrlich stark im E-Commerce. Wir beobachten seit Wochen einen starken Anstieg der Nachfrage, die sich natürlich nicht nur auf Spielwaren konzentriert. Interessant für den Handel sind vor allem die Topseller aus der zweiten Reihe, die nach Absatz vielleicht nicht ganz vorne mitspielen, in Sachen Umsatz und Marge aber ganz eindeutig zu den Guten zählen. Unsere Daten identifizieren diese Hidden Champions im Sortiment und zeigen klar die hohe Wirksamkeit der Datenanalyse im Einkauf auf. Fundierte Zahlen erlauben dem Handel den datengesteuerten Sortimentsaufbau – der Trend kommt dann von ganz allein“, kommentiert metoda-CEO Stefan Bures die Ergebnisse.

Und in der Tat fallen weitere umsatz- und absatzstarke Produkte ins Auge, wenn der Fokus geschärft wird. Wenn die offensichtlichen Hit-Produkte von Lego aus der Betrachtung herausgenommen werden, leuchten die ansonsten leicht zu übersehenden Umsatzbringer auf. Auf dem ersten Platz im Umsatzranking steht dann der Lichtschwert-Baukasten von Hasbro, mit dem Amazon.de im Betrachtungszeitraum einen mittleren fünfstelligen Umsatzwert erzielt hat. Zusammengerechnet kommen die Top-20 Hidden Champions auf nahezu 400.000 Euro Umsatz im Betrachtungszeitraum.

Bures: „An Lego kommt kein Händler vorbei. Wer aber nur Lego anbietet, verschenkt wertvolles Umsatzpotential. Diese Hidden Champions sicher zu erkennen und den Handel somit in die Lage zu versetzen, das Sortiment um schlummernde Umsatzhits zu ergänzen – das ist das Versprechen der datenbasierten Sortimentsplanung.“

Zur Methodik:

Das Data-Science-Team von metoda arbeitet seit mehreren Jahren kontinuierlich an Algorithmen zur Absatzanalyse im E-Commerce. Dabei werden täglich die Rankings der relevanten Keywords und die entsprechenden Produktlisten beobachtet und analysiert. In der vorliegenden Analyse wurden zwischen 4. November und 8. Dezember die Nachfragedaten der 600 absatzstärksten „Star Wars“-Produkte innerhalb der Kategorie „Spielwaren“ beobachtet. Der leistungsstarke metoda-Algorithmus wertete dabei mehrere Millionen Datenpunkte aus.

Über metoda:

metoda ist einer der weltweit führenden Anbieter für Echtzeit-Marktforschung im E-Commerce. Mit Zugriff auf mehr als eine Milliarde Preis-, Produkt- und Trenddaten verfügt metoda über die erfolgsrelevanten Marktinformationen zur Marktbeobachtung, Preisoptimierung und Sortimentsgestaltung für Händler und Hersteller. metoda stellt diese Daten rechtssicher und in Echtzeit zur Weiterverarbeitung im Unternehmen oder bereits aufbereitet in Form von konkreten Analysen, Reports und Prozessen zur Verfügung. Anwendung finden diese Lösungen vor allem in den Bereichen Category Management, Vertrieb, Produktmanagement und Marketing.

Das Unternehmen mit Sitz in München wurde 2012 gegründet. Namhafte Händler und Hersteller nutzen die bereitgestellten Dienste, um dynamisch auf Entwicklungen im Markt reagieren zu können. Das Unternehmen hat bereits mehrere Preise gewonnen und wird von renommierten Investoren finanziert.

BOTI Europe und Goodmark Europe erwerben exklusive Distributionsrechte für Illooms LED-Ballons

Das niederländische Spielwarenunternehmen BOTI Europe B.V. gab bekannt, dass es zusammen mit Goodmark Europe N.V. die exklusiven Distributionsrechte für LED-Ballons der Marke Illooms für Deutschland und die Benelux-Länder erworben hat. Der Vertrieb durch BOTI beginnt ab dem 1. Januar 2016.

Bei den Illooms handelt es sich um eine bunte Auswahl an Luftballons, in die ein LED-Licht integriert ist. Bereits seit sieben Jahren sind die bunten Ballons ein besonderer Hingucker zu unterschiedlichsten Anlässen. Die Illooms begeistern auf Partys, zu Geburtstagen oder anderen saisonalen Anlässen. Vor allem dadurch, dass sie im Dunkeln leuchten und sogar die Farben wechseln können, heben sie sich von einfachen Luftballons ab.

Die farbenfrohen LED-Ballons sind mit einfachem Aufdruck, komplett bedruckt und mit saisonalen Motiven erhältlich. Außerdem gibt es XXL-Ballons und eine Glow Pets-Serie mit Ballons in Form kleiner Haustiere. Alle Illooms lassen sich durch das Ziehen an einer Lasche vor dem Aufpusten aktivieren.

Aufgrund der guten Qualität und Verarbeitung wurden in den vergangenen Jahren bereits mehr als 100 Millionen Illooms verkauft. Außerdem wird ein besonderer Wert auf die Einhaltung sämtlicher Sicherheitsstandards gelegt. So sind die LED-Ballons bereits für Kinder ab einem Alter von drei Jahren geeignet.

DVSI – Stellungnahme zum Plüschtiertest der Stiftung Warentest vom 26. November 2015

„Die Sicherheit ihrer Produkte hat bei den Mitgliedsfirmen des Deutschen Verbandes der Spielwarenindustrie (DVSI) oberste Priorität. Es ist erklärtes Ziel und Anspruch der Spielwarenindustrie, sämtliche gesetzlichen Anforderungen einzuhalten. Die Hersteller führen im Rahmen des Entwicklungsprozesses und darüber hinaus daher in eigenen Laboren oder mithilfe externer Testinstitute umfangreiche Tests durch, um die Qualität und Sicherheit ihrer Produkte zu gewährleisten. Der DVSI begrüßt, dass unabhängige Institutionen wie die Stiftung Warentest eigene Produktuntersuchungen durchführen, da auf diesem Wege fehlerhafte Produkte aufgefunden werden können. Die Stiftung Warentest legt dabei aber zum Bedauern des DVSI bei seiner Produktuntersuchung von Plüschtieren „Nur wenige zum Kuscheln“ wieder einmal selbstdefinierte, intransparente Kriterien und Vorgaben freiwilliger Prüfsiegel zugrunde, die nicht auf den gesetzlichen Vorgaben basieren, an denen sich die Spielzeughersteller orientieren. Es werden zusätzlich Anforderungen überprüft, die jedoch keine sicherheitstechnische Relevanz besitzen. Wenn dann Produkte, welche solche willkürlich erhöhten Anforderungen nicht einhalten, als unsicher und sogar gefährlich bezeichnet werden, entsteht leider ein verzerrtes Bild. Die Testergebnisse von Stiftung Warentest stellen somit das Gesamtbild nicht differenziert und sachlich korrekt dar. Die Spielwarenindustrie begrüßt jede konstruktive Diskussion zum Thema Spielzeugsicherheit. Diese sollten jedoch stets auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und gesetzlicher Vorgaben erfolgen. Seit vielen Jahren arbeitet die deutsche und europäische Spielwarenindustrie intensiv daran, Spielzeuge bereitzustellen, die höchsten Sicherheitsanforderungen entsprechen. Beleg dafür sind viele positive Testergebnisse, die unabhängige Institutionen ermitteln. Es hat die höchste Priorität für Spielwarenhersteller, dass die Spielzeuge neben dem Spaß beim Spiel auch einen in jeder Hinsicht gefahrlosen Umgang ermöglichen. Werden Mängel ermittelt, werden die von den betreffenden Herstellern sehr ernst genommen und sind ein Ansporn für die Industrie, auch in Zukunft alles daran zu setzen, dass Kinderspielzeug jederzeit unbedenklich und sicher ist. Leider sind die von Stiftung Warentest ermittelten Mängel und Bewertungen aus Sicht des DVSI oftmals nicht nachvollziehbar. Der DVSI bemängelt, dass weder die Messwerte angegeben werden noch eine Erklärung dafür gegeben wird, dass man z.B. nur einzelne PAK findet, obwohl diese immer, aufgrund ihrer Entstehung, in Gruppen auftreten. Hier wird vermutet ein schon häufig in Fachkreisen diskutiertes Phänomen der Artefaktbildung. Ein selbsternannter Wächter wie die Stiftung Warentest sollte so transparent wie möglich arbeiten, denn wenn hohe Maßstäbe angelegt werden, muss man diese auch gegen sich anlegen lassen. Alarmistische Testberichte verunsichern nur unnötig die Verbraucher und es wird der Eindruck erweckt, die Sicherheit von Spielzeug sei auf breiter Front nicht gewährleistet. Dem widersprechen die Mitglieder des DVSI ausdrücklich. So seien 21 von 30 getesteten Plüschtieren mangelhaft, aber nur drei würden nicht den Vorgaben der Spielzeugrichtlinie entsprechen. Versteht ein Verbraucher, dass hier eigene Maßstäbe jenseits der gesetzlichen Regelungen, die nicht unbedingt toxikologisch begründet sind, wie z.B. das GS-Zeichen, zugrunde gelegt werden? Der DVSI appelliert an die Endverbraucher: Lassen Sie sich nicht verunsichern. Es besteht bei allen 30 Plüschtieren im Test kein toxikologisches Risiko für unsere Kinder. Die Spielwarenindustrie ist sich ihrer besonderen Verantwortung gegenüber Kindern bewusst; darauf können Verbraucher vertrauen, denn insbesondere die Hersteller, aber auch Distributoren und Händler stehen für die Qualität und Sicherheit ihrer Produkte ein. Die auf europäischen Vorgaben beruhenden und auch unter Mitwirkung des Verbraucherschutzes entstandenen gesetzlichen Bestimmungen zur Spielzeugsicherheit haben dazu beigetragen, dass wir ein hohes Sicherheitsniveau erreicht haben. Die Spielzeugrichtlinie wird fortlaufend gemäß neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen hinterfragt und entsprechend angepasst, um maximale Sicherheit für Kinder zu gewährleisten. Beim Schnellwarnsystem der EU für gefährliche Konsumgüter (RAPEX) gelistet zu sein, bedeutet eine Nicht-Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, somit handelt es sich dann um ein nicht verkehrsfähiges Produkt. Diese Tatsache mit den Ergebnissen der Stiftung Warentest und deren individuellen Grenzwerten gleichzustellen, und verkehrsfähige Produkte als nicht konform zu suggerieren, verletzt die journalistische Sorgfaltspflicht. Auch Eltern können dazu beizutragen, ihren Kindern ein sicheres Spielen zu ermöglichen, indem sie nur Waren von vertrauenswürdigen Herstellern und bei ebensolchen Händlern kaufen und darauf achten, dass Spielzeuge das CE-Kennzeichen tragen. Dieses bestätigt, dass ein Spielzeugprodukt, auf dem es angebracht ist, sämtliche vorgeschriebenen Sicherheitsanforderungen erfüllt, wie sie von der europäischen Spielzeugrichtlinie auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse vorgegeben werden.“

Giochi Preziosi SpA und Stadlbauer Marketing+ Vertrieb GmbH geben strategische Partnerschaft bekannt

Giochi Preziosi SpA (GP) und Stadlbauer Marketing + Vertrieb GmbH (Stadlbauer) gaben heute bekannt, dass sie eine strategische Allianz eingegangen sind, mit dem Ziel die Distribution der Produkte von GP in Deutschland und Österreich auszuweiten und zu maximieren. Außerdem werden eine Auswahl an Stadlbauer-Artikeln zum Produktportfolio von GP hinzugefügt und in Giochi Preziosis weit ausgebautem Europäischen Marketing- und Distributions-Netzwerk vermarktet.

Mit Wirkung vom 1. Januar 2016 wird Stadlbauer die Verantwortung für den Vertrieb der Produkt-Range von GP in Deutschland und Österreich übernehmen. Marketing- und Promotion-Support wird gemeinsam abgewickelt. Die Giochi Preziosi Germany GmbH (100%ige Tochterfirma von GP in Deutschland) wird alle Aktivitäten in den Bereichen Planung, Finanzwesen und Operations überwachen, ebenfalls in enger Kooperation mit Stadlbauer.

Diese Allianz zwischen zwei der führenden, innovativen Marketing-Unternehmen wird die Distribution der GP Produkte in Deutschland und Österreich signifikant ausbauen und zu Effizienzsteigerungen führen, von denen sowohl der Handel, als auch Lizenzgeber, „Third-Party“- Hersteller sowie Promotion-Partner profitieren.

Dario Berte, CEO von GP sagte: “GP und Stadlbauer teilen eine lange Historie als kooperative Business-Partner. Wir freuen uns diese Vereinbarung formell bekannt geben zu können, von der beide Unternehmen durch die Kombination ihrer Ressourcen in den sehr wichtigen Märkten Deutschland und Österreich profitieren werden. Wir sind stolz mit einem Unternehmen zusammenzuarbeiten, das sich eine ausgezeichnete Reputation in diesen Märkten erarbeitet hat und das für seine Integrität und Professionalität bekannt ist.“

Andreas Stadlbauer, CEO von Stadlbauer, kommentierte: “Beide Unternehmen sind für ihre spezifischen Marktkenntnisse, ihre Kreativität, Produkt-Innovation, Marketing-Know-How sowie Vertriebs-Power bekannt. Mit dieser strategischen Allianz werden die Sortimente beider Partner sinnvoll und logisch für neue Zielgruppen erweitert. Wir sind sehr erfreut, dass sich eine langjährige Geschäftsfreundschaft nun auch in gemeinsamen Geschäftsaktivitäten weiter entwickelt.“

Über Giochi Preziosi SpA:

Giochi Preziosi – gegründet 1987 und mit Hauptsitz in Italien – ist eines der größten und bedeutendsten Unternehmen im Bereich Entwicklung, Design, Marketing und Vertrieb für Spielwaren und der unangefochtene Marktführer im Italienischen Markt. Die Gruppe unterhält Full-Service Niederlassungen in allen wichtigen Europäischen Märkten und ist innerhalb der Spielwarenbranche eines der erfahrensten Unternehmen im Bereich Unterhaltungslizenzen und Marketing für die Zielgruppe Kinder. Weitere Informationen über die Giochi Preziosi Gruppe finden Sie unter www.giochipreziosi.it.

Über Stadlbauer Marketing + Vertrieb GmbH:

Die Kompetenz des 1953 gegründeten Salzburger Familienunternehmens liegt in den Bereichen R&D, Produktion und der weltweiten Vermarktung der folgenden Marken: Carrera und Carrera RC, Pustefix, Schildkröt, Baufix und weiteren Spielwarenmarken. Neben diesen Eigenmarken ist das Unternehmen Experte für Vertrieb und Distribution von Top-Marken und Lizenzen wie Bburago, Turtles-, Disney- und Nintendo-lizensierten Produkten in Deutschland und Österreich. Stadlbauer ist langfristige und exklusive Sales-Agentur für Playmobil in Österreich. Weitere Informationen über die Stadlbauer Marketing + Vertrieb GmbH finden Sie unter www.stadlbauer.at

Spielend zum Rekord – Deutsche Spielwarenbranche legt weiter zu

Spielwaren-Branche rechnet mit einem Plus von 4 Prozent – Auch der Weihnachtsmann ist in Spiellaune – Unternehmen blicken optimistisch in die Zukunft

Deutschland hat das Spielen nicht verlernt. Im Gegenteil: Unmittelbar vor dem Weihnachtsgeschäft, das alljährlich für die höchsten Umsätze in der Branche sorgt, blickt die Spielwaren-Branche sehr optimistisch in die Zukunft. Nach der erstmals vorgenommenen repräsentativen Erhebung des Deutschen Verbandes der Spielwarenindustrie (DVSI) zum DVSI-Index schätzen 56 Prozent der befragten Unternehmen ihre aktuelle Situation als „gut oder sehr gut“ ein. Lediglich ein Fünftel findet die Lage nur ausreichend oder gar ungenügend. Kleinere (bis 500 000 Euro Umsatz) und mittlere Unternehmen (bis 10 Mio. Euro) sind in der Einschätzung etwas zurückhaltender als Großunternehmen (mehr als 10 Mio. Euro).

Vergleichsweise gut eingeschätzt wird die aktuelle Situation von Unternehmen aus den Bereichen „Technische, edukative und Aktions-Spielwaren“, „Puppen/ Plüsch“, „Spiele, Bücher, Lernen, Experimente und Multimedia“ sowie „Baby-und Kleinkinderartikel“. Eher zurückhaltend sind dagegen die Erwartungen von Unternehmen mit den Produktgruppen „Modellbau/Hobby“, „Modelleisenbahn und Zubehör“, „Holzspielwaren/Kunsthandwerk“ sowie „Schul- und Schreibwaren, kreatives Gestalten“. 43 Prozent der Unternehmen verbesserten ihren Umsatz, ein Viertel der befragten Firmen räumte Verschlechterungen ein. Über eine besonders positive Tendenz berichteten Großunternehmen.

Als Umsatztreiber im aktuellen Geschäftsjahr nannte die Branche vor allem die Erschließung neuer Märkte (35 Prozent), Produktinnovationen (29 Prozent) sowie die positive Entwicklung bei etablierten Produkten (16 Prozent). Erfreulich positiv zeigte sich auch der Arbeitsmarkt in der Spielwarenbranche: Fast ein Drittel der befragten Unternehmen schaffte neue Arbeitsplätze. Ein Viertel will den Stellenzuwachs auch 2016 fortsetzen. Eine der größten Herausforderungen der Spielwarenbranche sind die steigenden Ausgaben. „Die Kosten belasten vor allem unsere kleineren und mittelgroßen Mitgliedsunternehmen“, erklärt Ulrich Brobeil. Als Kostentreiber erweisen sich Personalausgaben (vor allem durch die Einführung des Mindestlohns), der Wertverlust des Euro und die damit verbundenen schlechteren Wechselkurse sowie höhere Aufwendungen für Material, Rohstoffe und Energie. Der DVSI Lageindex berücksichtigt all diese Einflüsse für das laufende Jahr und liegt mit -0,03 im neutralen Bereich, d.h. der Anteil kritischer Stimmen liegt per Saldo nur um 3 Prozentpunkte höher als der Anteil positiver Einschätzungen.

DVSI – Entwicklung Spielwarenumsatz Deutschland 2015

Der regenarme Sommer spielte der Spielwarenbranche 2015 in die Karten; so wurden vor allem Outdoor-Artikel glänzend verkauft. Auch die Griechenland-Krise und die Flüchtlingsströme taten der Kauflaune der Konsumenten keinen Abbruch. „Natürlich erlebten unsere Mitglieder auch 2015 wieder das übliche Auf und Ab, aber im Großen und Ganzen verlief die Entwicklung nach oben doch sehr positiv“, berichtet Ulrich Brobeil. Deshalb dürften die 230 Mitgliedsunternehmen des DVSI, die nach eigenen Schätzungen rund 80 Prozent des Umsatzes der deutschen Spielwarenindustrie erreichen, auch in diesem Jahr wieder zulegen. Der DVSI rechnet mit 4 Prozent Umsatzzuwachs auf knapp 3 Mrd. Euro.

DVSI Mitgliedsunternehmen erwarten 2016 eine positive Entwicklung bei besserer Umsatzrentabilität

Die optimistische Tendenz wird gestützt von der Einschätzung der befragten Unternehmen, von denen 54 Prozent auch für 2016 eine positive Entwicklung erwarten. Dies zieht sich durch fast alle Produktgruppen. Laut Umsatzsteuerstatistik 2013 gibt es in der deutschen Spielwarenindustrie 673 Unternehmen; davon sind 84,1 Prozent der Firmen mit einem Umsatz von unter einer Million Euro eher klein.

Während erwartet wird, dass sich in 2016 die Umsatzentwicklung weiter deutlich bessert, gehen die befragten Unternehmen per Saldo von einer eher neutralen Entwicklung bei den Kosten aus. Bei weiter leicht steigenden Mitarbeiterzahlen wird daher insgesamt mit einer besseren Umsatzrentabilität gerechnet. Der aus diesen Faktoren berechnete DVSI-Entwicklungsindex liegt für das kommende Jahr mit 0,16 klar im positiven Bereich, d.h. der Anteil der Optimisten unter den Befragten ist um 16 Prozentpunkte höher als der der Pessimisten. Damit stehen die Ampeln der Branche für 2016 auf grün. Als Umsatztreiber im kommenden Geschäftsjahr sehen die Firmen vor allem die Erschließung neuer Märkte sowie Produktinnovationen.

Wie wird das Weihnachtsgeschäft 2015?

Einen vielversprechenden Auftakt für 2016 könnte das bevorstehende Weihnachtsgeschäft geben. Die Aussichten für das diesjährige Weihnachtsgeschäft schätzen die Unternehmen der Industrie überwiegend positiv ein. Gegenüber dem Vorjahr erwarten nur 16% der befragten DVSI

Mitgliedsunternehmen eine Verschlechterung, aber satte 34% eine Verbesserung. Besonders optimistisch sind die Großunternehmen gefolgt von den mittelgroßen Firmen. Dagegen sind die kleineren Unternehmen bis 500 Tausend EUR für das Jahresendgeschäft eher skeptisch.

Der positive Ausblick für das Weihnachtsgeschäft betrifft fast alle Produktgruppen. Besonders zuversichtlich ist man in den Bereichen „Technisches, edukatives und Aktionsspielzeug“, „Baby- und Kleinkindartikel“ sowie bei den Klassikern „Puppen/ Plüsch“ und „Holzspielwaren/Kunsthandwerk“.

Die stabile Lage am Arbeitsmarkt, gestiegene Einkommen und die niedrigen Zinsen haben die Kauflaune der Deutschen beflügelt. Hoch im Kurs steht nach wie vor der zeitlose Charme von greifbarem Spielzeug. Nach Angaben des Handels wollen die Deutschen für Geschenke unterm Christbaum in diesem Jahr knapp 3 Prozent mehr als im Vorjahr ausgeben. Bei den „Spielzeugrennern“ im Weihnachtsgeschäft gibt es allerdings keine klaren Favoriten. Erste Fingerzeige, welche Produkte aus der unerhörten Vielfalt der Spielwaren besonders erfolgreich sein werden, liefern die traditionellen Wahlen zum TOP 10 Spielzeug und zum Goldenen Schaukelpferd. „Gefragt sind einerseits die Klassiker wie Puppen, Plüsch, Spiele, Fahrzeuge und Puzzles, oft in neuem Gewand“, erklärt DVSI-Geschäftsführer Ulrich Brobeil. Andere Unternehmen setzen dagegen auf Neuheiten, gerade bei Produkten mit Technik und Elektronik. „Eine wichtige Rolle spielen auch aktuelle Lizenzartikel, wie z.B. Star Wars und Minecraft.“ In jedem Fall haben sich Spielwaren unter den Top 5 der Weihnachtsgeschenke etabliert. Spielwaren werden auch weniger häufig umgetauscht als andere Präsente.

Der DVSI wird 25!

Nächstes Jahr feiert der DVSI seinen 25. Geburtstag und blickt zuversichtlich in die Zukunft. Im April 1991 wurde der DVSI als Nachfolger des Verbandes der Deutschen Spielwaren-Industrie, des Verbandes der Nord- und Westdeutschen Spielwarenindustrie und des Industrieverbandes Spiel und Hobby Baden-Württemberg gegründet. Nach vielen Jahren in Stuttgart ist der Sitz des DVSI seit Januar 2015 in Nürnberg.

Der DVSI mit Sitz in Nürnberg vertritt die Interessen von rund 230 Unternehmen der Spielwaren-Industrie in Deutschland. Der Jahresumsatz der Branche liegt bei mehr als 2,7 Milliarden Euro, die Zahl der Beschäftigten bei 11 000. Geschäftsführer ist der Jurist Ulrich Brobeil.