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Nominierungen für TOP 10 Spielzeug 2022 

Begeistern, fördern, die Fantasie anregen – das, und noch viel mehr, wird von einem guten Spielzeug erwartet. Doch welche Spielzeuge haben 2022 das größte Potential? Mit dieser Frage be­schäftigt sich auch in diesem Jahr der Handelsverband Spielwaren (BVS) und sorgt mit der bekannten TOP 10 Spielzeug-Hitliste für Orientierung bei Endverbrauchern und Handel. 43 Spielzeuge wurden jetzt nominiert und liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die be­gehrte Auszeichnung. Die von der Handels-Jury gekürten zehn Gewin­ner werden auf der großen Jahrespressekonferenz der Spielwaren­branche im November 2022 der Öffentlich­keit vorgestellt.

„Die Hersteller haben sich in diesem Jahr wieder selbst übertroffen: 43 ideen­reiche und innovative Spielzeuge schafften es in die Endrunde und sind für die TOP 10 Spielzeug 2022 nominiert“, so Steffen Kahnt, BVS-Geschäftsführer. Alle Nominie­rungen für die TOP 10 Spiel­zeug 2022 finden Sie unter www.top10spielzeug.de.
Nomi­nierte Produkte sind auf Produktverpackungen und in der Werbung des Ein­zelhandels an einem eigenen Nominierungs­label zu erken­nen.

HDE/BVS Kampagne: #wiedereröffnen

Wir wollen für Sie #wiedereröffenen!

Unter dem Motto „KUNDEN SENSIBILISIEREN“ startete der HDE eine Wiedereröffnungskampagne für den stationären Handel. Auch der BVS ist hier mit seinen Mitgliedern aktiv: Das Motiv #wiederöffnen kann unter bvspielwaren.de heruntergeladen werden.

Wir wollen für Sie #wiederöffnen!

Stefan Genth, HDE-Hauptgeschäftsführer:

„Immer mehr Menschen sind geimpft, die Inzidenzen sinken vielerorts unter 100. Das sind gute Nachrichten für uns alle. Jetzt muss die Politik den nächsten Schritt machen und den Einzelhandel wieder komplett öffnen“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth Anfang Mai. „Der Handel muss wieder arbeiten dürfen. Die Unternehmen wollen wieder für ihre Kunden da sein.“ Deshalb setzt die Einzelhandelsorganisation gemeinsam mit den Handelsunternehmen und ihren Beschäftigten ein klares Zeichen: Unter dem Hashtag #ShoppingVorfreude machen Geschäftsinhaber und Beschäftigte mit Fotos aus dem Einzelhandel deutlich, dass der Handel bereitsteht, seine Türen wieder zu öffnen. Machen Sie mit, das Material können Sie per E-Mail an presse@hde.de senden und wird dann vom HDE bei Twitter und Facebook gepostet. Um die Kunden dafür zu sensibilisieren, dass vom Einzelhandel kein erhöhtes Infektionsrisiko ausgeht und auch die Nutzung von Bussen und Bahnen kein erhöhtes Ansteckungsrisiko darstellt, haben Bundesfachverbände außerdem ein Informationsmotiv entworfen. Unter dem Slogan „Wir wollen für Sie #wiederöffnen!“ können Händler ihre Kunden per Social- Media, Plakat oder Flyer darauf aufmerksam machen. Auch der Spielwaren-Einzelhandel macht mit, denn die Lage ist maximal angespannt: Kein erhöhtes Infektionsrisiko im Einzelhandel!


Dr. Thomas Märtz, Vedes-Vorstandsvorsitzender:

Dr. Thomas Märtz

„Seit über einem Jahr befinden wir uns jetzt in der Corona-Krise. Zu Beginn der Pandemie war eine gewisse politische Planlosigkeit noch nachvollziehbar. Dass auch ein Jahr später kein sinnvolles Krisen-Konzept vorliegt, bedeutet einen enormen Vertrauensverlust für alle politischen Entscheidungsträger auf Bundes- und Landesebene. Die Politik muss endlich zielgerichtet vorgehen und in den Bereichen ansetzen, in denen die Infektionsgefahr am höchsten ist – und das ist nach aktuellen Untersuchungen gerade nicht der stationäre Einzelhandel. Die Vedes ist an allen Fronten aktiv und unterstützt sämtliche Initiativen zur Wiedereröffnung der stationären Geschäfte – darunter natürlich auch die aktuelle BVS-Aktion #wiederöffnen.“


Jochen Pohle, Bereichsleiter EK Home:

Jochen Pohle

„Natürlich respektieren wir alle sinnvollen Entscheidungen, die die Gesundheit der Bevölkerung in den Mittelpunkt stellen. Sinnvoll heißt in diesem Fall aber auch, dass die entsprechenden Maßnahmen einheitlich und fair sind. Und das sind sie absolut nicht, denn der Einzelhandel ist nachweislich nie ein Corona-Hotspot gewesen. Ich finde es klasse, dass der BVS den Spielwarenfachhandel so öffentlichkeitswirksam unterstützt. Wir werden alle Informationskanäle nutzen, um möglichst viele unserer Händler zum Mitmachen zu bewegen.“ 


Thorsten Paedelt, Geschäftsführer duo schreib & spiel:

Thorsten Paedelt

„Wir begrüßen die BVS-Aktion ‚Wir wollen für Sie #wiederöffnen!‘. duo schreib & spiel unterstützt die Aktion über die duo-Omnichannel-Kanäle. Wir informieren die duo-Anschlusshäuser und stellen die Datei zur Online- und Offline-Veröffentlichung zur Verfügung. Die duo-Zentrale kommuniziert über die Sozial Media Kanäle unserer Kooperation: „Wir wollen für Sie #wiederöffnen!


Falk Siegmund, Vorstandsvorsitzender Spiele Max AG:

Falk Siegmund

„Mit der fortgesetzten Schließung begleitet durch unzureichende und oft nicht oder nur zögerlich fließende staatliche Unterstützung wird eine Branche mit Millionen von Arbeitsplätzen willkürlich in den Ruin getrieben. Diverse europäische Nachbarn zeigen uns, dass mittlerweile flexiblere Lösungen ohne starre Lockdowns möglich sind, wenn sich die politisch Verantwortlichen von Anfang an Ihre Arbeit gemacht haben. Die BVS Aktion „#wiederöffnen“ trifft den Nagel auf den Kopf. Wir wollen wieder öffnen. Verantwortungsvoll, mit Hygienekonzepten und hoher Aufmerksamkeit auf dem Schutz unserer Mitmenschen. Die Aktion ist wichtig und gibt unserer Branche eine Stimme. Wir müssen laut und klar auf das Unrecht hinweisen, welches hier uns allen widerfährt und welche Konsequenzen es erzeugt. Ich habe die Aktion von Beginn an durch das Teilen der Botschaft in den Businessnetzwerken unterstützt. Wir denken darüber nach, die Aktion auch in den Schaufenstern unserer Filialen zu plakatieren, wenn sich die Situation weiter fortsetzt.“ 


Andreas Schäfer, Geschäftsführer idee+spiel:

Andreas Schäfer

„Die Diskriminierung des Spielwarenfachhandels gegenüber anderen Vertriebskanälen hält weiterhin an, das ist skandalös. Die BVS-Aktion weist auf das (eigentlich) Offensichtliche hin, nämlich darauf, dass der Handel kein Infektionstreiber ist. Schade, dass dies überhaupt nötig ist, aber umso besser, dass der BVS diese Initiative gestartet hat. idee+spiel hat alle angeschlossenen Händler am Tag der Veröffentlichung der Aktion direkt über Eilmeldung informiert. Ebenso haben wir mit unseren Händlern das Plakat, die Social-Media- Postvorlage und die Pressemeldung geteilt, damit die Kampagne vollumfänglich unterstützt werden kann.

BVS: Intiative #wiederöffnen

#wiederöffnen zur Entlastung der Pflegekräfte

Klinikpersonal statt Dauerlockdown im Einzelhandel finanzieren

Spätestens mit den wissenschaftlichen Untersuchungen von Robert-Koch-Institut (RKI/ControlCOVID) und der Technischen Universität Berlin (ÖPNV-Studie) vom 19.03.21 steht fest: Vom Einzelhandel geht kein erhöhtes Infektionsrisiko aus. Und sogar die Nutzung von Bussen und Bahnen stellt kein erhöhtes Ansteckungsrisiko dar. Die Zwangsschließung kostet den Einzelhandel pro geschlossenem Verkaufstag bis zu 700 Millionen Euro Umsatz. „Nicht Frau Merkel und Herr Scholz zahlen Kurzarbeitergeld und Überbrückungshilfe an den Einzelhandel, sondern jeder Deutsche muss dafür den Gürtel enger schnallen. Die gigantische Steuer-verschwendung muss sofort gestoppt werden“, appelliert BVS-Geschäftsführer Steffen Kahnt.

Die Bundesfachverbände des Einzelhandels informieren Konsumenten jetzt mit der Aktion „Wir wollen für Sie #wiederöffnen!“, dass vom Einkaufen im Einzelhandel kein erhöhtes Infektionsrisiko ausgeht.

„Die teure Symbolpolitik muss sofort beendet werden. Besser wäre es, mit diesem Geld das Pflegepersonal in den Krankenhäusern zu entlasten, als ganze Branchen sinnlos zu diskriminieren!“, so der BVS-Vorsitzende Wieland Sulzer. Alle, die ihren Protest öffentlich zeigen wollen, können das Aktions-Motiv per Social-Media, Plakat oder Flyer mit ihren Kunden und Geschäftspartnern teilen. Die Datei kann kostenlos unter www.bvspielwaren.de heruntergeladen werden.


Das Motiv als JPG-Datei:

BVS und DVSI verlegen Zusammenspiel auf 2022

Der BVS und der DVSI haben sich auf dem Hintergrund der großen Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Pandemie dazu entschlossen, das für den 7. und 8. Juli 2021 geplante Zusammenspiel auf den 6. und 7. Juli 2022 in Köln zu verlegen. DVSI-Geschäftsführer Ulrich Brobeil und BVS-Geschäftsführer Steffen Kahnt betonen, dass alle rechtlichen Formalien eingehalten werden, um die Handlungsfähigkeit der Verbände zu sichern. BVS und DVSI werden in Kürze ihre Mitglieder über die weitere Vorgehensweise informieren. „Wir bitten die ganze Branche um Verständnis für diesen Schritt“, sagen Ulrich Brobeil und Steffen Kahnt, „aber die Pandemie-Situation lässt keine andere Entscheidung zu.“

„Seit über einem Jahr befinden wir uns mehr oder weniger in einem Lockdown mit kurzzeitigen Unterbrechungen“, sagt DVSI-Geschäftsführer Ulrich Brobeil. „Das hätte sich vor einem Jahr wohl niemand vorstellen können. Jetzt zwingen uns SARS CoV 2 und ihre Mutanten erneut dazu, das Zusammenspiel von DVSI und BVS abzusagen, weil die Gesundheit aller Akteure natürlich im Vordergrund steht.“ Auch der BVS bedauert die Absage und die fehlende Nähe. Geschäftsführer Steffen Kahnt: „Der mittelständische Spielwaren-Einzelhandel ist eines der Opfer einer verfehlten Corona-Politik von Bund und Ländern. Leider zeigen sich die politischen Entscheider unzugänglich für alle Argumente und Studien, die ein sicheres Einkaufen und einen sicheren Nahverkehr belegen.“ Ulrich Brobeil und Steffen Kahnt hoffen auf 2022. „Kommunikation von Angesicht zu Angesicht“, sagen beide Geschäftsführer, „zählt zur DNA der Spielwarenbranche, und wir sind zuversichtlich, dass unser gemeinsames Zusammenspiel nächstes Jahr Premiere feiert.“

BVS: Fassungslos über neue Corona-Beschlüsse

Zur den aktuellen Beschlüssen von Bund und Ländern erreichte uns folgende Pressemitteilung des BVS:

Stationäre Spielwarenhändler gehen „vor die Hunde“

Handelsverband Spielwaren fassungslos über Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern

Während andere europäische Länder ihren Einzelhandel trotz deutlich höherer Inzidenzzahlen schon längst wieder geöffnet haben, ignorieren Bundeskanzlerin, Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten weiterhin die Erkenntnisse des Robert-Koch-Instituts, Berufsgenossenschaft für Handel und Warenlogistik (BGHW), Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und Hygieneexperten, wonach vom Einkaufen im Einzelhandel keine erhöhte Infektionsgefahr durch das SARS-CoV-2-Virus ausgeht. Um ihr Gesicht zu wahren und die existenzvernichtende und desaströse Politik der letzten Monate zu kaschieren, präsentiert die Politik eine nicht nachvollziehbare „Verwirr-Matrix“ und verzögert die längst fällige Öffnung der Geschäfte weiter.

Der BVS-Vorsitzende Wieland Sulzer rechnet mit dem Verschwinden vieler traditioneller Spielwarengeschäfte: „Zahlreiche Spielwarenhändler gehen vor die Hunde. Das Drama dabei ist, dass unsere Zwangsschließung nicht einmal Leben rettet. Sicheres Einkaufen ist tagtäglich möglich und war noch nie gefährlich. Wenn der Lockdown – wie geplant – bis nach Ostern verlängert wird, weitet sich das Sterben in den Innenstädten aus. Aber immerhin kann der Einzelhändler ‚in Würde sterben‘, da er ja einen Termin beim Friseur bekommen kann.“

Der mittlerweile fast 3 Monate andauernde Lockdown im Einzelhandel kostete die betroffenen über 3.000 stationären Spielwaren-Einzelhändler in den letzten Monaten insgesamt über 300 Millionen Euro. Für immer mehr Unternehmer ist die Entwicklung existenzbedrohend.

„Alle Studien und Stellungnahmen, nach denen das Einkaufen im Einzelhandel sicher ist, wurden erneut ignoriert“, so der BVS-Geschäftsführer Steffen Kahnt. „Den Preis hierfür zahlen nicht nur die geschlossenen Unternehmen vor Ort, sondern auch jeder Bürger. Wenn Unternehmen verschwinden, müssen Kommunen demnächst mit weniger Steuereinnahmen auskommen. Künftig wird es wegen den verheerenden Zwangsschließungen zu weiteren Kürzungen bei Schulen, Kindergärten und Schwimmbädern kommen.“

In den Innenstädten sterben attraktive Einkaufsorte, zudem fallen wichtige Steuereinnahmen sowie Arbeits- und Ausbildungsplätze weg. „Es entsteht ein gesamtgesellschaftlicher Schaden, der nicht zu beziffern und hinnehmbar ist. Die bestehenden Betriebsschließungen sind unverhältnismäßig, zumal der Einzelhandel nachweislich kein Infektionshotspot ist“, erklärten noch Anfang der Woche die Spielwaren-Filialisten und Händlergruppen EK/servicegroup, GALERIA Karstadt Kaufhof, ROFU Kinderland, Smyths Toys, SPIELE MAX sowie die VEDES Unternehmensgruppe in einem offenen Brief an die Politik.

BVS: Neuer Lockdown – Spielwaren-Einzelhändler verkaufen weiter per Webshop und Telefon

Seit dem 16. Dezember 2020 darf der Spielwaren-Einzelhandel in Deutschland nur noch per Telefon, E-Mail, Webshop, WhatsApp, Facebook etc. verkaufen. Wieland Sulzer, Vorsitzender Handelsverband Spielwaren (BVS): „Der Lockdown in der heißen Phase des Weihnachtsgeschäfts fordert uns maximal heraus. Aber: Per Telefon, E-Mail, Webshop, WhatsApp, Facebook etc. können Kunden bei den Händlern weiter Spielzeug für Weihnachten einkaufen. Viele Kunden zeigen gerade jetzt Verbundenheit mit ihrer Region, denn die Schließung des stationären Fachhandels benachteiligt Unternehmen, die vor Ort für Steuereinnahmen und Beschäftigung sorgen.“

Babyfachmärkte in fast allen Bundesländern geöffnet

Ein wichtiger Erfolg aus Sicht des BVS ist es, dass Babyfachmärkte in fast allen Bundesländern geöffnet werden dürfen. Damit ist die Grundausstattung mit Kinderwagen, Autokindersitz & Co. für Eltern mit Neugeborenen gesichert. Dagegen fällt es den stationären Spielwaren-Fachhändlern schwer zu akzeptieren, dass gerade sie ihre Geschäfte für den Publikumsverkehr schließen müssen. Sulzer: „Eine Vorweihnachtszeit ohne Spielwarengeschäfte ist eigentlich unvorstellbar. Wir machen unseren Hauptumsatz zu Weihnachten und sind durch die Schließung maximal benachteiligt. Jetzt müssen die Ordnungsämter vor Ort dafür sorgen, dass branchenfremde Unternehmen die Situation nicht dafür nutzen, ihren Umsatz bei Spielwaren auszuweiten.“

Die Einzelhandelsorganisation mit ihren Landes- und Regionalverbänden sowie dem HDE und den Fachverbänden hat sich in den letzten Tagen mit maximalem Einsatz für die Möglichkeit von Click & Collect im Fall einer Schließung eingesetzt. Die Übergabe von im Internet bestellter Ware durch den Händler („Click & Collect“) wurde jetzt in einer Mehrheit der Bundesländer erlaubt: Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein.

Weitere Stimmen aus dem Spielwaren-Einzelhandel:

Jochen Pohle, Bereichsleiter der Business Unit EK Home EK/servicegroup: „Wir haben bereits im April und Anfang Dezember mit Nachdruck öffentlich auf die elementaren Bedürfnisse von Babys und jungen Eltern aufmerksam gemacht. Und das hatte durchaus Folgen, denn die Babyfachgeschäfte sind bundesweit wieder geöffnet worden bzw. offen geblieben. Warum der Spielwarenbereich als nicht systemrelevant eingestuft wird, erschließt sich mir nicht: In diesen Zeiten eingeschränkter Sozialkontakte sind Kinder für ihre positive Gesamtentwicklung mehr denn je auf pädagogisch wertvolles Spielzeug angewiesen. Die notwendige Beratung dazu gibt es im Fachgeschäft und jeder mögliche Kauf vor Ort leistet jetzt einen Beitrag, dass es diese auch nach Corona noch gibt“

Michael Fuchs, Vorsitzender der Geschäftsführung ROFU Kinderland: „Genau wie Babyfachmärkte sind Spielwaren durchaus systemrelevant. Oder sind Streamingdienste hier mittlerweile schon Ersatz für edukative und pädagogische Spielwaren geworden? Gerade der stationäre Spielwarenfachhandel mit seiner Vielzahl an qualitativen Beratungsgesprächen ist deshalb von dem erneuten Lockdown mehr als nur schwer getroffen. Ohne staatliche Unterstützung wird es dieses Mal nicht gehen! Somit setzen wir als ROFU Kinderland alle Hebel in Bewegung, um in unserem Onlineshop unter www.mifus.de möglichst viele Weihnachtsgeschenke rechtzeitig zum Kunden zu versenden und unser umfangreiches Angebot zumindest zum Teil online anzubieten.“

VEDES Gruppe: „Der harte Lockdown zu Weihnachten und die damit einhergehenden Geschäftsschließungen treffen den Spielwarenfachhandel, der bereits im Ostergeschäft zu den großen Verlierern zählte, ganz besonders. Selbstverständlich hat die Gesundheit und das Wohl der Bevölkerung höchste Priorität, aber der Dezember ist für die Spielwarenbranche der umsatzstärkste Monat. Auch wenn die VEDES Gruppe zahlreiche Alternativen zum Shopping vor Ort anbietet (bswp. Online Services, Click & Collect, Lieferservice, Abholstationen, vedes.com), wird das nicht reichen, um die Abwanderung der Kunden in den Online-Vertriebskanal zu verhindern! Dem Fachhandel drohen durch den Lockdown wirtschaftlich gravierende Folgen, wodurch seine Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig verschlechtert wird. Wir appellieren dringend an die Politik, Lösungen für den Spielwarenfachhandel zu entwickeln, um die Corona-bedingt enormen Umsatz- und Ertragsverluste auszugleichen.“

Detlef Mutterer, Managing Director Central Europe Smyths Toys: „Ein Lockdown muss, insbesondere für den aus unserer Sicht vor Weihnachten systemrelevanten Spielwarenhandel, im Einklang mit den Interessen der Kunden und Einzelhandelsunternehmen erfolgen. Wir sind davon überzeugt, dass ein Click & Collect System, das sowohl im Bereich Ordern und Bezahlen als auch bei der Abholung vor Ort kontaktlos und somit hygiene-konform erfolgt, aufrechterhalten werden muss. Hiermit wird den Kunden die Zeit des Lockdowns, insbesondere vor Weihnachten, erleichtert. Gerade zu Weihnachten ist dies, insbesondere für die bisher bereits stark belasteten Familien, unbedingt notwendig!“

Thorsten Paedelt, Geschäftsführer duo schreib & spiel: „Für die duo-Händler ist der jüngste Shutdown, wie für den gesamten stationären Handel, eine erneute große Herausforderung. Wieder müssen die stationären Händler Ihre Geschäfte in der Saison – diesmal sogar in der Hauptsaison – schließen. Wieder werden einzelne Branchen im Spielwarenverkauf durch den Shutdown privilegiert, insbesondere der Drogerie- und Buchhandel, der den Bedarf der Verbraucher, weiterhin stationär bedienen darf. Die duo-Anschlusshäuser werden auch diese Herausforderung mit Flexibilität und Kreativität und durch die Unterstützung der duo-Zentrale bewältigen.