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    Kleine und große Zauberkünstler begeistern im SOS-Kinderdorf

    6. August 2010

    Unter dem Motto „Starke Kids durch coole Tricks“ schenkte ein bekannter Verlag dem SOS-Kinderdorf in München am 6. August einen ganztägigen Zauberworkshop, der vom Diplom-Physiker und Zauberkünstler Felix Homann geleitet wurde. Der Umgang mit Magie und das Erlernen einfacher Tricks sollen das Selbstbewusstsein und die Selbstsicherheit der Kinder fördern. Unterstützt und begleitet wurden die Workshops von den drei prominenten, aus Fernsehen und Radio bekannten Zauberkünstlern Cody Stone (z.B. SUPER RTL und Disney Channel), Harry Riegel (z.B. SAT 1, RTL, NDR, Bayern 3) und Farid (z.B. PRO 7, RTL, ARD, ZDF). Die Profis zeigten den Kleinen, wie man mit viel Spaß Zaubertricks wirkungsvoll inszenieren und vor Publikum präsentieren kann.

    Mit der Initiative „Starke Kids durch coole Tricks“ möchte der Verlag Kinder fördern und Zauberkästen als Spielzeug mit Mehrwert ins öffentliche Bewusstsein rücken. Denn Zaubern macht nicht nur unheimlich viel Spaß, sondern auch fit fürs Leben. Wer einmal mit der Zauberei in Berührung kommt, den lässt die Welt der Tricks und Illusionen nicht mehr los. Das können die Profi-Magier bestätigen: „Die Zauberei fasziniert mich schon, so lange ich denken kann. Am meisten begeistern mich das Mysterium und die Art und Weise, wie die Zuschauer mit dem Rätsel umgehen.“ erzählt Mentalist Harry Riegel (s. Bild oben), der sich vor allem durch seine Radiozaubershows auf Bayern 3 einen Namen gemacht hat.

    Jahrelange Übung und Praxis haben die anfänglichen Hobby-Magier letztendlich zu Profis auf ihrem Gebiet gemacht. Doch trotz unzähliger Auftritte vor Kameras und großem Publikum sind auch sie nicht gefeit vor Lampenfieber. Der regelmäßige Umgang mit der Zauberei hilft ihnen jedoch dabei, von Auftritt zu Auftritt selbstsicherer zu werden. Dieses Grundvertrauen in sich selbst wollen Sie den Kindern als wichtigen Bestandteil der Magie mit auf den Weg geben. Cody Stone (s. Bild rechts © Disney), bekannt geworden durch seine Sendungen „Magic Attack“ und „Magic Cody und die magische Acht“ auf SUPER RTL, erinnert außerdem an den positiven Nebeneffekt von Lampenfieber: „Vor jeder Show muss eine gewisse Anspannung vorhanden sein, damit man keine Fehler macht. Das gehört dazu. Aber durch meine vielen Auftritte habe ich mittlerweile Routine und muss nicht mehr so aufgeregt sein wie früher.“
    Auch in der Zauberkunst ist natürlich noch kein Meister vom Himmel gefallen – selbst die großen Illusionisten haben mal klein angefangen. Der aus der Uri-Geller Show bekannte Street-Magic-Künstler Farid (s. Bild links) erinnert sich: „Natürlich hatte auch ich einen Zauberkasten… ach was sag ich, nicht nur einen, ich hatte alle, die es damals gab!“ Die lebhaften Erinnerungen an ihre eigenen Zauber-Anfänge macht es den heutigen Profis leicht, die Kleinen bei Ihren ersten magischen Schritten mit den Zauberkästen zu unterstützen. Cody Stone, Farid und Harry Riegel führten nicht nur kleine Tricks auf, um die Kinder zu animieren und zu begeistern – sie standen den Nachwuchsmagiern auch während des Workshops mit Rat und Tat zur Seite und moderierten sie während der kleinen Abschluss-Show gebührend an.

    Zaubern macht nicht nur Spaß, sondern fördert die persönliche Entwicklung auf vielerlei Weise. Cody Stone sagt dazu: „Durch das Zaubern wurde ich selbstsicherer, motivierter und lernte einen gewissen Ehrgeiz zu entwickeln. Auch in anderen Lebensbereichen.“ Harry Riegel bestätigt das: „Die Zauberkunst hat mich herausgefordert, mich selbst zu hinterfragen. Dabei habe ich eine Menge über mich gelernt und meine Shows wurden automatisch besser. Denn letztendlich geht es nicht um die Tricks, sondern um die Begründung, warum man sie präsentiert. Und dieses Geheimnis entdeckt man nur in sich selbst.“ Und auch Farid hat der Zauberkunst einiges zu verdanken: „Die Magie gab mir die Möglichkeit, mich selbst zu verwirklichen, auch indem ich meinen eigenen Stil entwickelt habe. Die Kombination von Kreativität, Perfektion und Mystik, verfeinert mit einer Prise Humor, hat mich zu einem anerkannten und selbstbewussten Künstler gemacht.“

    Dieses grundlegende Selbstbewusstsein will der Stuttgarter Verlag im Rahmen des Magic-Workshops den Kindern im SOS-Kinderdorf München vermitteln. Denn egal, ob sie selbst einmal Zauberer werden, oder doch lieber Manager, Lehrer oder Polizist – ein gesundes Selbstvertrauen ist für alle Lebensbereiche nur von Vorteil.