Die beim Baden-Württembergischen Ministerium für Umwelt, Klima und Umweltschutz angesiedelte Marktüberwachung und namhafte Unternehmen wie die Robert Bosch Power Tools GmbH, Andreas Stihl AG & Co. KG, Trumpf SE + Co. KG, Adolf Würth GmbH & Co. KG sowie die Verbände Südwesttextil e.V. und VDMA e.V. haben Anfang des Jahres einen gemeinsamen Forderungskatalog erarbeitet, um eine bessere Marktüberwachung von Onlineplattformen zu erwirken und die heimische Wirtschaft zu schützen. Ziel der Kampagne „Mehr Schutz bei Online-Einkäufen“ ist es vor allem, den Verbraucherschutz zu stärken. Die Forderungen richten sich an die Bundesregierung sowie die EU-Kommission. Der DVSI, der jetzt der Initiative beigetreten ist, begrüßt diese konzertierte Aktion von Politik und Wirtschaft. Gemeinsam für Produktsicherheit und einen fairen Wettbewerb!
Die acht Forderungen des Umweltministeriums, der Wirtschaftsverbände und der Unternehmen aus Baden-Württemberg decken sich weitestgehend mit den seit langem erhobenen Forderungen des DVSI. Dazu zählen u.a. die Abschaffung der 150-Euro-Zollfreigrenze, die Einführung einer „Handling-Fee“, die Benennung eines in Europa ansässigen Wirtschaftsakteurs sowie ein gemeinsames und koordiniertes Vorgehen der Behörden aller Mitgliedsstaaten. „Wir hoffen“, sagt DVSI-Geschäftsführer Ulrich Brobeil, „dass jetzt weitere Wirtschaftsverbände und Unternehmen aus Baden-Württemberg dem Beispiel folgen und Flagge zeigen. Die Mystery-Shopping-Studien von Toy Industries of Europe (TIE) belegen unzweifelhaft, dass Gefahr im Verzug ist.“
Den kompletten Text mit den Forderungen finden Sie hier.