gamescom 2026: Top-Werte und Top-Politik

Die gamescom 2026 übertraf viele Bestwerte abermals und bot ein politisches Programm, dass es so zuvor noch nie gegeben hat. Bereits zum Start standen neue Rekorde fest: Mit 1.743 Ausstellern und der erstmals ausverkauften Ausstellungsfläche war die Nachfrage nach einer Teilnahme an der gamescom bei Unternehmen so groß wie noch nie. Auch bei anderen zentralen Kennwerten konnte die gamescom abermals zulegen: Über 36.000 Fachbesuchende, rund 50 Prozent aus dem Ausland, reisten nach Köln – darunter besonders viele aus dem Top-Management. Besonders stark war das Wachstum bei Fachbesuchenden aus Brasilien, Kanada, den USA und Niederlande. Insgesamt besucht 368.000 Menschen aus 131 Ländern die gamescom in diesem Jahr. Auch das digitale Programm überzeugte: Allein bis zum Samstagabend erzielten die digitalen Inhalte der gamescom mehr als 624 Millionen Views weltweit. Davon entfielen 78 Millionen auf die gamescom Opening Night Live.

„Die gamescom hat 2026 viele eigene Bestwerte nochmals überboten: Das Interesse der Aussteller und Besuchenden aus mehr als 100 Ländern war noch nie so groß. Damit festigt die gamescom ihre Position als größtes Event der Games-Welt. Gleichzeitig zeigte die einzigartige Atmosphäre und Begeisterung vor Ort, wie Games aus unterschiedlichsten Menschen eine starke kreative und vielfältige Gemeinschaft formen“, sagt Felix Falk, Geschäftsführer des game – Verband der deutschen Games-Branche, dem Mitveranstalter der gamescom.

Mit Blick auf die politischen Gäste in diesem Jahr erreichte die gamescom ebenfalls ein neues Level: Erstmals war mit Frank-Walter Steinmeier ein Bundespräsident vor Ort. Er eröffnete den gamescom congress und überzeugte sich bei einem Rundgang durch die Hallen anschließend selbst von der Games-Kultur. Und auch die Politische Eröffnung der gamescom war politisch so hochklassig besetzt, wie noch nie zuvor: Mit Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und Bundesforschungsministerin Dorothee Bär war die aktuelle Bundesregierung direkt mit zwei Kabinettsmitgliedern vertreten. Und erstmals sprach mit Henna Virkkunen eine Spitzenvertreterin der EU-Kommission bei der Eröffnung der gamescom. Insgesamt kamen erstmals über 800 Politikerinnen und Politiker nach Köln, um sich von der besonderen Dynamik der Games-Branche selbst zu überzeugen. Darunter waren politische Akteure aller Ebenen: von den Bundesländern bis zur EU sowie zahlreiche politische Delegationen aus aller Welt.

Felix Falk ergänzt: „Welchen Stellenwert nicht nur die gamescom, sondern die gesamte Games-Kultur hat, zeigt sich besonders an den politischen Gästen in diesem Jahr: Erstmals war ein Bundespräsident auf der gamescom sowie gleich zwei Bundesminister bei ihrer Politischen Eröffnung. Auch die EU-Kommission war so hochrangig vertreten wie nie zuvor. Die herausragende Bedeutung von Games als Kulturgut, Wirtschaftsfaktor und Innovationstreiber sowie ihr positiver Einfluss auf Gesellschaft und Demokratie werden immer besser verstanden. Dieses Verständnis muss jetzt zu besseren Rahmenbedingungen für die Games-Unternehmen führen, damit Deutschland und Europa stärkere Games-Standorte werden können. Beim wichtigsten Medium des 21. Jahrhunderts wollen wir nicht nur zusehen, sondern selbst mitspielen.“

Die gamescom 2027 findet vom 23. bis 29. August statt. Den Auftakt macht die gamescom dev am 23. und 24. August, gefolgt von der gamescom Opening Night Live am Abend des 24. August. Am 25. August ist der Business- und Medientag, ab 13 Uhr ist der Zutritt zusätzlich für Personen mit Wildcard möglich. Ab dem 26. August ist die gamescom für alle geöffnet.