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    Imaginarium kooperiert mit der ESA

    26. Mai 2010

    Die spanische Spielwarenkette Imaginarium und die Europäische Weltraumorganisation (European Space Agency – ESA) haben eine Kooperationsvereinbarung getroffen, um Kindern die Wissenschaft näherzubringen und das Interesse für Weltraum und Forschung von Kindesbeinen an zu wecken. Mit Zustimmung der ESA hat Imaginarium eine neue Produktlinie entwickelt, mit der Kinder lernen können, wie man die Sterne erforscht, warum es Mondfinsternisse gibt oder wie ein Meteorologe das Wetter beobachtet. 

    Das Ergebnis einer jährlichen Umfrage der Spanischen Stiftung für Wissenschaft und Technologie (Fundación Española para la Ciencia y la Tecnología – FECYT) zeigt auf, dass spanische Jugendliche sich immer weniger für Naturwissenschaften interessieren. Die vorliegenden Daten der Studie belegen, dass sich dieses rückläufige Interesse auch in der Berufswahl deutlich bemerkbar macht. So werden naturwissenschaftliche Fächer bereits im Gymnasium immer häufiger abgewählt, und an Universitäten entscheiden sich immer weniger Studenten für einen naturwissenschaftlichen Studiengang. Auch in anderen Ländern der Europäischen Union kann eine derartige Entwicklung beobachtet werden.

    Félix Tena, Vorstand und Gründer von Imaginarium, äußerst sich besorgt über diese Tatsache: „Was wäre eine Gesellschaft ohne Naturwissenschaft? Sie ist unerlässlich für den menschlichen Fortschritt. Deshalb möchte Imaginarium dazu beitragen, spielerisch das Interesse der Kinder an Wissenschaft und Forschung zu wecken. Denn sie sind unsere Zukunft.“ Durch die gemeinsam mit der ESA entwickelte neue Produktlinie Esa von Imaginarium soll bei Kindern die Neugier auf die Naturwissenschaften geweckt werden. Mithilfe von Teleskop, Sternkarte, Globus oder Wetterstation können die Kleinen all die Geheimnisse der Wissenschaft unkompliziert und leicht entdecken.

    Fernando Doblas, Leiter Communications der ESA, erklärt: „Es war eine Freude, mit Imaginarium zusammenzuarbeiten. Wir sind davon überzeugt, dass durch diese Kooperation bei Kindern das Interesse an Naturwissenschaft und ihren Berufsfeldern wieder stärker geweckt wird. Darüber hinaus können wir durch diese Zusammenarbeit den Kleinen und ihren Eltern die ESA, unsere Programme, Astronauten und unsere spannenden Missionen näherbringen.“

    ESA-Wetterstation

    Wie richtige Meteorologen können Kinder mit der neuen Esa Weather Station die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit, die Windstärke und -geschwindigkeit sowie den Regen- oder Schnee-Niederschlag messen. Zur Basisstation mit Kompass und Digitaldisplay gehören Windfahne, Windmesser, Hygrometer, Thermometer, Regenmesser, Schneemesser, Wolkenbeschreibung und eine Anleitung. Geeignet für Kinder ab acht Jahren.

    ESA-Teleskop

    Mit dem in Zusammenarbeit mit der ESA entwickelten Esa Telescope lassen sich Sterne und Sternbilder am Himmel erkennen und beobachten. Das 44 Zentimeter lange Teleskoprohr mit Fokussierung und diagonalem Sucher steht auf einem Dreibeinstativ. Drei Linsen ermöglichen eine 20- (12,5 mm), 40- (6,25 mm) und 60-fache (4,2 mm) Vergrößerung. Geeignet für Kinder ab sechs Jahren.

    Über Imaginarium:

    Die erfolgreiche spanische Spielwarenkette wurde 1992 in Saragossa gegründet und ist heute mit 600 Verkaufsstellen weltweit in 30 Ländern vertreten. Im Jahr 2009 ging das Unternehmen an die Börse und eröffnete auch in Deutschland seine Filialen. Sieben davon finden sich innerhalb von Karstadt als Shop-in-Shops, und eine eigenständige Filiale gibt es in Kiel. Typisch für die Läden sind die zwei Eingangstüren: eine große für die Erwachsenen und eine kleine für die Kinder. Imaginarium will mit seinen Spielwaren die Kinder in ihrer Entwicklung fördern und legt daher nicht nur größten Wert auf die Faktoren Qualität, Sicherheit und Design, sondern auch auf maximalen Spielspaß und einen unmittelbaren Lernfaktor.

    Über die Europäische Weltraumorganisation ESA:

    Die Aufgabe der ESA besteht darin, das gemeinsame Weltraumprogramm der 18 europäischen Mitgliedsstaaten zu konzipieren und umzusetzen. Sie ist somit das Tor zum Weltall für den europäischen Kontinent. 2010 beschäftigt die ESA 1900 hoch qualifizierte Wissenschaftler, Ingenieure, IT-Spezialitäten und Verwaltungsangestellte. Die Zielsetzungen ihrer Projekte sind vielfältig – von der Erforschung der Erde, ihres unmittelbaren Umfelds, des Sonnensystems und des Universums über die Entwicklung satellitengestützter Technologien und Dienstleistungen bis hin zur Förderung verschiedener europäischer High-Tech-Industrien. Dank der ESA liegt Europa in diesem spannenden und strategisch wichtigen Sektor unserer Gegenwart und Zukunft weltweit an der Spitze. Der ESA-Haushalt beträgt 2010 3,7 Milliarden Euro, die in High-Tech-Aufträge für die Industrie und Laboratorien in Europa eingesetzt werden.