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duo und idee+spiel schmieden Allianz für gemeinsame Zukunft

Die idee+spiel Fördergemeinschaft Spielwaren GmbH & Co.KG stellt mit der duo schreib & spiel GmbH & Co.KG die Weichen für eine gemeinsame Zukunft: Geplant ist der strategische Zusammenschluss beider Verbundgruppen. Damit soll die größte europäische Spielwarenkooperation mit den Sortimenten Schreib-, Kreativ- und Spielwaren, Schultaschen sowie Modellbau, Modelleisenbahn und Trading Cards mit rund 700 Gesellschaftern und über 1.000 Anschlusshäusern in Europa entstehen. 

Berlin/Hildesheim, 2. Mai 2025 – Der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung von idee+spiel haben beschlossen, das operative Geschäft der idee+spiel Betriebs-GmbH, inklusive aller Marken von idee+spiel, in die duo schreib & spiel GmbH & Co.KG zu überführen. In einem zweiten Schritt sollen die Gesellschafter der idee+spiel Fördergemeinschaft Spielwaren GmbH & Co.KG ebenfalls Gesellschafter der duo schreib & spiel GmbH & Co.KG werden, um dann gemeinsam mit den duo-Gesellschaftern die größte europäische Spielwarenkooperation zu bilden. Diese weitreichende, zukunftsweisende Entscheidung folgt dem Leitsatz: „Wer den Mut hat, den ersten Schritt zu gehen, schreibt seine eigene Geschichte und gestaltet die Zukunft!“

Allianz bietet das Beste aus beiden Welten

Andreas Schäfer, Geschäftsführer von idee+spiel

„Um für unsere Anschlusshäuser die Zukunft bestmöglich zu gestalten, haben wir vertrauensvolle und intensive Gespräche mit duo geführt“, erklärt Andreas Schäfer, Geschäftsführer der idee+spiel Fördergemeinschaft Spielwaren GmbH & Co.KG und ergänzt: „Schnell wurde klar: Neben der Spielwarenkompetenz beider Verbände verfügt idee+spiel über ausgewiesene Kompetenz in den Bereichen Modellbau, Modelleisenbahn insbesondere mit der Marke EUROTRAIN sowie Trading Cards und duo in den Bereichen PBS (Schule, Büro, Schreibwaren), Kreativ- und Bastelartikel sowie Schultaschen. Zukünftig können die Händler vom gebündelten Know-how beider Unternehmen sowie von erweiterten Kompetenzen im Bereich Digitalisierung, zusätzlichen Absatzkanälen und einem deutlich ausgebauten Omnichannel-Marketing profitieren. Kurz gesagt: das Beste aus beiden Welten.“

Thorsten Paedelt, Geschäftsführer Vertrieb & Marketing der duo schreib & spiel GmbH & Co.KG, betont den richtungsweisenden

Thorsten Paedelt, Geschäftsführer von duo schreib & spiel

Charakter der neuen Partnerschaft: „Von diesem Zusammenschluss profitieren nicht nur die Gesellschafter beider Kooperationen – es ist auch ein starkes Signal an die gesamte Branche. „Unser Ziel ist es, eine moderne, leistungsfähige und verbindliche Kooperation zu etablieren, die dem angeschlossenen Handel zusätzliche – auch monetäre – Perspektiven eröffnet. Im Mittelpunkt stehen unsere Gesellschafter: Ihre Interessen und Stimmen werden durch die neuen Optionen künftig deutlich mehr Gehör in der Branche finden,“ ist Thorsten Paedelt überzeugt.

Perspektivisch werden Thorsten Paedelt und Andreas Schäfer, der in die Geschäftsführung von duo eintritt, die Verbundgruppe als gleichberechtigte Geschäftsführer führen.

Nächste Schritte: Gesellschafterversammlungen & Roadshow im Mai

Die Zusammenführung der beiden Kooperationen erfolgt in enger Abstimmung und mit einem straffen Zeitplan: Im Mai finden die Gesellschafterversammlungen beider Kooperationen statt. Dort werden die Gesellschafter über den geplanten Zusammenschluss informiert. 

Ende Mai/Anfang Juni folgt eine Roadshow mit Stationen in Berlin, Frankfurt, Hamburg und München bei der die Gesellschafter beider Kooperationen von den jeweiligen Geschäftsführungen umfassend informiert werden und sich austauschen können. Nach Abschluss dieser Roadshow werden die idee+spiel- und die duo-Gesellschafter, die formalrechtlichen Beschlussfassungen vornehmen. 

Über duo schreib & spiel:

duo schreib & spiel, mit Sitz in Berlin, wurde 1991 von 15 Einzelhändlern als Fachhandelskooperation zur Förderung mittelständischer Schreib- und Spielwarenfachgeschäfte gegründet. Heute vereint duo schreib & spiel als dynamische Händlerkooperation 590 Anschlusshäuser aus Deutschland, Österreich und Italien. Sie profitieren von zentralen Einkaufskonditionen mit Bonus und einem zielgruppenorientierten Omnichannel-Marketing. Zudem unterstützt duo schreib & spiel den angeschlossenen Handel mit Einkaufs-, Marketing- und Online-Vertriebskonzepten. 

Über idee+spiel Fördergemeinschaft Spielwaren GmbH & Co.KG

idee+spiel wurde 1977 von 33 Spielwaren-Facheinzelhändlern gegründet und vereint heute 420 mittelständische Spielwarenhändler mit ca. 540 Geschäften in Deutschland, Österreich, Belgien und Italien. Mit Sitz in Hildesheim versteht idee+spiel sich als Einkaufs-, Dienstleistungs- und Marketingplattform für die Bereiche Spielwaren, Modellhobby und Sammelkarten. Die idee+spiel-Händler profitieren von aktuellen Sortimenten, attraktiven Konditionen, professionellen Marketing- und Serviceleistungen sowie dem verbandseigenen Onlinemarktplatz.

Ist Mattel ein Übernahmekandidat?

Laut einer Meldung vom 22.07.2024 schießt die Mattel-Aktie nach oben und der Barbie-Hersteller Mattel ist ein begehrter Übernahmekandidat

Mehr dazu können sie unter

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Barbie-Hersteller-Mattel-ist-begehrter-Ubernahmekandidat-article25107019.html

lesen.

Wie sich Handel und Industrie begegnen (PR-BVS)

Alle guten Dinge sind bekanntermaßen drei – das trifft auch auf das dritte „Zusammenspiel“ der Spitzenverbände BVS und DVSI zu. Wobei das Prädikat „gut“ dem Spektakel auf Burg Lichtenberg wirklich nicht gerecht wird. „KI meets Mittelalter: Künstliche Intelligenz als Hype oder Gamechanger?“ war das diesjährige Motto des Branchenevents. In den Gemäuern der mittelalterlichen Burg hoch über Oberstenfeld haben fünf Speaker aus Industrie, Handel und Forschungszentren der Branche spannende Einblicke rund um die Künstliche Intelligenz gegeben. Fazit: KI ist ein Gamechanger und kann schon niederschwellig eingesetzt hervorragend unterstützen.

Und nach der Arbeit folgte das Vergnügen: Das Abendprogramm startete mit einer Burgführung, die vom BVS-Vorsitzenden Rainer Wiedmann und seinem Sohn Matthias höchstpersönlich durchgeführt wurde. Anschließend wurde in gemütlicher Atmosphäre des Rittersaals herrschaftlich gespeist, Netzwerke gepflegt, Themen diskutiert und das gesellige Beisammensein genossen. Last but not least wurde im Hotel Sonnenhof von Andrea Berg das Tanzbein geschwungen.

Spielwarenbranche traf sich zum intensiven Austausch (PR-DVSI)

Nach Köln und Berlin war diesmal Oberstenfeld und die Burg Lichtenberg Treffpunkt der Spielwaren­branche. Im Vorfeld des dritten Zusammenspiels von DVSI und BVS standen am Vormittag die DVSI-Mitglieder- und die BVS-Delegiertenversammlung auf der Agenda. DVSI-Geschäftsführer Ulrich Brobeil betonte in seinem Rechenschafts- und Finanzbericht, dass die Arbeit des DVSI in den zurückliegenden Monaten von der Novellierung der Spielzeugrichtlinie sowie intensiver politischer Lobbyarbeit und zahlreichen bilateralen Gesprächen mit EU- und Bundespolitikern in Brüssel wie in Berlin, aber auch direkt vor Ort in Unternehmen geprägt war. Zwar hätten nicht alle Wünsche der Industrie Eingang in die Verordnung gefunden, aber das letzte Wort sei noch nicht gesprochen, wenn im Herbst das Trilog-Verfahren zur Harmonisierung der unterschiedlichen Vorstellungen aufgenommen wird. Ulrich Brobeil in Oberstenfeld: „Das komplexe europäische Gesetzgebungsverfahren ist längst nicht abgeschlossen, sondern wir stecken noch mittendrin.“

Nachhaltigkeit ist und bleibt das beherrschende Thema. Mit einem Workshop sowie einem Positions­papier hat der DVSI-Stellung bezogen und seine grundsätzliche Haltung formuliert. Der Vormarsch von Billig-Shopping-Plattformen beschäftigte nicht nur Markenlieferanten zu Beginn des Jahres, sondern auch den DVSI, der von der Politik eine stärkere Marktüberwachung und die Einhaltung des DSA fordert, um Wettbewerbsverzerrungen auszuschließen. Eine Studie des europäischen Dachverbandes TIE von Anfang des Jahres zeigte, das von 19 auf der Plattform TEMU gekauften Spielzeugen 18 nicht die europäischen Sicherheitsstandards erfüllten. In der vom DVSI im März durchgeführten Umfrage „Billig-Shopping-Plattformen – die neue Herausforderung“ gaben 89% der Befragten aus Industrie und Handel an, dass die Marktüberwachungsbehörden das Einhalten von Gesetzen, Normen und Richtlinien auch für Produkte von Billig-Shopping-Plattformen sicherstellen müssen. 87% fordern die Durchsetzung gleicher Standards und Regeln auch für Anbieter aus dem nichteuropäischen Ausland. Die DVSI-Website sicherspielen.info wurde aktualisiert und liefert jetzt nicht nur Tipps über den sicheren Online-, sondern auch Secondhand-Einkauf.

Neben der Interessenvertretung und dem Angebot von Dienstleistungen für die DVSI-Mitglieder zählt die stärkere Positionierung des Spielens und der Spielwarenbranche in der öffentlichen Wahrnehmung zu den Kernaufgaben des Verbandes. Erste Erfolge zeichnen sich ab. Der DVSI ist inzwischen Teilnehmer im Monitoring-Prozess Kultur- und Kreativwirtschaft 2024-2026, eine Mitgliedschaft in der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft ist mittelfristig durchaus nicht ausgeschlossen. Sie wird bereits von einigen Bundesländer unterstützt. Weitere Aktionen sind geplant wie ein Treffen mit dem Deutschen Kulturrat, die Gründung eines Parlamentskreises Spielwaren und ein Gespräch mit BMWK-Staats­sekretär Michael Kellner auf der SPIEL in Essen. Fazit: Der DVSI wird wahrgenommen und ist im Spiel.

Die Finanzlage des DVSI ist gesund. Das bestätigte die Kassenprüfung. 2023 wurde ein kleines Plus erwirtschaftet. Vorstand und Geschäftsführung wurden einstimmig entlastet. Mit Christian Alsbaek, Beate Becker, Dr. Rainer Noch und Karen Pascha-Gladyshev schieden vier Mitglieder aus dem DVSI-Vorstand aus. Ihnen gebührt der Dank aller Mitglieder. Als Dankeschön für ihre Arbeit spendete der DVSI der sozialpädagogischen Beratungs- und Vermittlungsstelle Treffpunkt e.V. in Nürnberg einen Betrag, der es jetzt 11 Müttern ermöglicht, einen Familienausflug zu machen. Zu neuen Vorstands­mitgliedern bis 2027 wurden Susanna Becker (Heless), Paul-Heinz Bruder (Bruder Spielwaren), Julia Goldhammer (Lego), Susanne Knoche (Ravensburger), Carola Söhn (Simm Spielwaren), Felix Stork (Simba Dickie Group) und Sebastian Topp (Noch) gewählt.

Der Blick zurück und nach vorne durch die Glaskugel zählt zu jeder Tagung, so auch des Zusam­menspiels in Oberstenfeld. DVSI-Geschäftsführer Ulrich Brobeil präsentierte die aktuellen Zahlen der Branche, die sich auf Vorjahresniveau bewegen. Spannend wurde es beim Thema „Künstliche Intelligenz“ und der Frage, welchen Einfluss die neue Technologie auf die Spielwarenbranche haben könnte. Dass KI nicht spurlos an der Branche vorbeigehen dürfte, zeigt eine Exklusivstudie des DVSI. So messen 44% der befragten Unternehmen (Industrie und Handel) KI in den nächsten fünf Jahren eine große Be­deutung zu. Prof. Sebastian Vollmer (DFKI) warf in seinem Vortrag „Ein KI-nderspiel? KI verstehen und erfolgreich anwenden“ einen wissenschaftlichen Blick auf das Trendthema, während Jonathan Felder von Kosmos erklärte, wie KI ins Spielzeug kommt. Dr. Sylke Piéch (DFKI), Michael Kircher (KI-Campus) und Christian Krömer (Spielwaren Krömer) diskutierten über „KI & Leadership: Skills und KI-Tools für Führungskräfte mit praktischen Einblicken“. Das 3. Zusammenspiel ist für den DVSI und den BVS der Auftakt, ein Dienstleistungsangebot im Bereich KI aufzubauen. Das DFKI und der KI Campus werden dabei als Partner fungieren. Das nächste Zusammenspiel findet am 2. Juli 2025 statt. Ort und Schwerpunktthema werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Gelöste Unstimmigkeiten zwischen ROFU und Zapf/MGA lassen die Branche profitieren.

ROFU Kinderland hat eine Änderung der Arbeitsweise bei Zapf/MGA ermöglicht, von der nun die gesamte Branche profitiert.

Wie kleine Details große Auswirkungen haben können, zeigte sich, als auf Zapfs Website www.puppefinder.de zahlreiche Weiterleitungen zu sehr selektiven und nicht vorrangig im Spielwarensegment befindlichen Händlern entdeckt wurden. Dies führte zu Unmut und stieß bei den Verantwortlichen von ROFU auf völliges Unverständnis, was schließlich zu Korrekturen in der Zusammenarbeit führte.

Nach zahlreichen, kurzfristigen Gesprächen zwischen beiden Parteien konnte eine Lösung gefunden werden, die auch für die gesamte Spielwarenbranche als Erfolg gilt. „Wir haben unseren Fehler in der Vorgehensweise erkannt und umgehend gehandelt,“ so Jochen Wohlrab, Vice President Sales & Marketing bei Zapf. „Ab sofort werden wir alle unsere Partner gleich behandeln und transparent darstellen.“

Ein kleiner Schritt für Zapf/MGA – ein großer für die Spielwaren-Handelslandschaft, so kommentierte es Christoph Classen, Leitung Marketing bei ROFU Kinderland.

idee+spiel-Gesellschafter machen Weg für Gewinnausschüttungs-Hattrick frei!

Die Hildesheimer Verbundgruppe konnte bei der diesjährigen Gesellschafterversammlung für Jahr 2023 ein außerordentliches Ergebnis beschließen, wie auch in den Jahren 2022 und 2021. Ein lupenreiner Hattrick!

Am 12.06.2024 konnten sich die Kommanditisten der Hildesheimer Verbundgruppe über die Auszahlungen ihrer Gewinnanteile des abgelaufenen Geschäftsjahres 2023 freuen. Der Bilanzgewinn von über 380.000 Euro war für die Händler eine willkommene Finanzspritze. „idee+spiel beteiligt seine Mitglieder an den Erfolgen des Teams und hat in den letzten drei Geschäftsjahren Gewinne in Höhe von über 1.000.000 Euro ausgezahlt! Damit spielt idee+spiel in einer eigenen Liga, denn keine andere Spielwaren-Verbundgruppe schüttet überhaupt Gewinne an ihre Mitglieder aus,“ betont Geschäftsführer Andreas Schäfer diese außerordentliche Teamleistung.

Vorangegangen war die Beschlussfassung der Gesellschafter der idee+spiel Fördergemeinschaft Spielwaren GmbH & Co.KG, in welcher der Jahresabschluss ohne Gegenstimmen von den Kommanditisten genehmigt wurde. Auch die Wahl des Wirtschaftsprüfers 2024 und die Entlastung des Beirats für das Geschäftsjahr 2023 erfolgten ohne Gegenstimmen. „Keine Platzverweise, der VAR musste nicht eingreifen!“

Bei den Beiratswahlen standen der Vorsitzende Andreas Wagner und der stellvertretende Vorsitzende Thomas Divivier turnusmäßig zur Wahl und wurden von ihren Kollegen in ihren Ämtern bestätigt. Der Beirat als „Trainerteam“ wird weiterhin von Christian Krömer und Dirk Lonthoff komplettiert. Alle Beiräte sind auch Mitglied des Aufsichtsrats, sozusagen des „Beraterstabes“ der Geschäftsführung. Dieser wird durch die externen Experten Hilmar Juckel, Bruno Naumann und Joachim Gerlach (Vorsitzender) komplettiert.

Die Geschäftsführung und das gesamte Team der idee+spiel-Zentrale stellen bei allen Entscheidungen das Wohl und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der angeschlossenen Händler in den Vordergrund. Anders wären so konstant gute Ergebnisse und damit Ausschüttungen in dieser Höhe nicht realisierbar,“ erklärt Uwe Lippold, Kaufmännischer Leiter.