Aktuelles

1063 Beiträge

BVS erwartet mit +4 % erneut ein gutes Spielwarenjahr 2015

Die Rahmenbedingungen für den Einzelhandel sind gut. Die Reallöhne steigen, die Erwerbstätigkeit ist hoch und die Inflation gering“, sagte BVS-Geschäftsführer Willy Fischel. Nach einer Umfrage des Bundesverbandes des Spielwaren-Einzelhandels (BVS) bei den angeschlossenen Handelsunternehmen profitiert die Spielwarenbranche vom robusten Inlandsmarkt und einem ungebremsten Marktwachstum bei Spielwaren. Schon in 2014 sorgte ein starkes Weihnachtsgeschäft für ein unerwartet hohes Jahresplus in Höhe von 5,3 %.
Wir rechnen mit einem super Weihnachtsgeschäft. Entscheidend für das Jahresergebnis bleibt der Jahresendspurt. Die Vorzeichen stehen gut, dass die Spielwarenbranche auch dieses Jahr prima abschneidet. Aber auch für 2015 gilt: Abgerechnet wird zum Schluss“, so Fischel. Da das Weihnachtsgeschäft mit gut 40 % einen besonders hohen Anteil am Jahresergebnis hat, entscheiden die Konsumenten mit ihren Einkäufen im Dezember wie das finale Ergebnis aussieht. Da muss dann auch das Wetter mitspielen. Wenn der Weihnachtsmann einen guten Jahresendspurt 2015 hinlegt, erwartet der Kölner BVS wieder ein Branchenplus von gut 4 %. Damit würde der Inlandsmarkt – ohne Videospiele – von in 2014 2,8 Mrd. Euro (zu Endverbraucherpreisen) auf 2,93 Mrd. € in 2015 wachsen. Fischel: “Der Umsatz-Kuchen ist größer geworden. Die Wachstumsmotoren in 2015 heißen: Internet, Lego und Lizenzen“.
Interaktive Dinosaurier und Einhörner erobern Gabentische
Klassiker treffen Hightech im Kinderzimmer
Bis zum Oktober 2015 stiegen die Ausgaben der Deutschen in den Warengruppen Actionfiguren und Bausätze am stärksten. Kein Wunder: Wird doch seit September 2015 Spielzeug mit Bezug zum neuesten Star Wars-Film im Spielwaren-Einzelhandel vermarktet. Lizenzspielzeug zu Minions, Cars oder Frozen sorgt für weiteren Schwung im Spielwaren-Fachhandel. Hollywood treibt nicht nur die Umsätze an den Kinokassen, sondern auch die Umsätze mit Spielwaren vom Raumschiff bis zu den Spielfiguren sowie Merchandising Produkten. T-Shirts, Plüschtiere oder Kostüme machen aus dem Filmgeschäft eine lange Verwertungskette. „Das Erwachen der Macht“ (Originaltitel: Star Wars: The Force Awakens) ist die siebte Episode der Star-Wars-Saga, die am 17. Dezember 2015 in den deutschen Kinos anläuft. Fischel: “Der Spielwaren-Fachhandel erwartet ein galaktisches Weihnachtsfest.
Zu Weihnachten rechnet der BVS mit einer starken Nachfrage nach interaktiven Einhörnern und Dinosauriern: „Spielzeugklassiker wurden technisch aufgemotzt und sorgen für coole Spielmomente. Ob Kamera-Drohne oder Hightech-Autorennbahn – das moderne Kinderzimmer ist ein Hightech-Kinderzimmer. Magische Zaubermäuse und eine auf Knopfdruck reitende Barbie – auch in 2015 sorgt die Spielwarenbranche für strahlende Kinderaugen.“, so Fischel.
Spielwaren-Fachhandel investiert in IT und Multichannel
Händler verschmelzen Online und Offline
Früher musste der Kunde zum Händler kommen, heute muss der Händler den Kunden dort abholen, wo er sich gerade befindet. Auch wenn der Verkauf von Spielwaren im stationären Handel mit 68 % immer noch den größten Anteil hält, weiteten die stationären Händler ihre Aktivitäten im Onlinehandel zuletzt deutlich aus. Jeder dritte Euro wird heute im Internet ausgegeben – in den Onlineshops der stationären Händler und reiner Onlinehändler. Damit wächst der Onlineumsatz nach wie vor und führt letztlich auch zu einer Ausweitung des Gesamtmarktes. Fischel: “Kanaldenken war gestern. Das Internet ist aber auch kein Allheilmittel. Immer weniger Händler wollen auf Dauer nur Online oder nur stationär verkaufen. Mit Multichannel verschmelzen die meisten Unternehmen das Beste aus zwei Welten“. Die Konsumenten profitieren von der neuen Angebotsvielfalt und kaufen beim Händler um die Ecke in seinem Geschäft und in seinem Onlineshop.
Die Spielwarenbranche befindet sich im Umbruch. Glaubt man Marktforschern müssen sich 70 % der traditionellen Händler neu erfinden. Aber auch 90 % der derzeitigen reinen Online-Händler werden danach nicht überleben. Entscheidend ist, dass jeder Händler digital auffindbar ist. Fischel: “Die Zukunft gehört Multichannel – alle Filialisten und kooperierten Händler/Einkaufskooperationen machen mit. Ziel ist eine Verbesserung der Kundenfrequenz, der Ausbau von Umsatzanteilen sowie die Absicherung der Wettbewerbsposition im Markt. Die Internetaktivitäten der Händler reichen von der reinen Informationsplattform im Internet bis zum Service, Ware übers Internet vorzubestellen und im Ladengeschäft abzuholen. Click & Collect bieten immer mehr Händler an.“ Dafür müssen die Prozesse stimmen.
Händler optimieren ihre Prozesse
Ziel: perfekte Produktdaten und papierlose Prozesse
Im Internetzeitalter gilt IT-Kompetenz mehr denn je als unabdingbare Voraussetzung, um im Wettbewerb mithalten zu können. Mit der e-business Plattform NTG – Network Toys Germany – steht Industrie und Handel ein Branchenstandard zur Optimierung der elektronischen Geschäftsprozesse zur Verfügung. Beim von den Handelsunternehmen mytoys.de, Spiele Max, SPIEL & SPASS, Toys R Us und VEDES gegründeten Gemeinschaftsunternehmen machen heute schon über 250 Hersteller mit. Kooperationen im Spielwarenhandel sollen Kräfte bündeln und zusätzliche Synergieeffekte generieren. So übernahm die Einkaufskooperation VEDES schon 2013 den niedersächsischen Spielzeug-Großhändler Hoffmann. Anfang 2015 brachten die EK/servicegroup und VEDES mit ihrer gemeinsamen Tochtergesellschaft ToyPartner VEDES/EK GmbH ein neues Bündnis für den Spielwarenfachhandel mit Sitz in Nürnberg an den Start. Die EK/servicegroup wiederum übernahm im Rahmen ihrer Internationalisierung 2015 die Mehrheit an dem niederländischen Mehrbranchenverbund Euretco.

 

 

VEDES erneut als „Marke des Jahrhunderts“ ausgezeichnet

Dr. Florian Langenscheidt (rechts) übergab den exklusiven Markenpreis für VEDES am 24. November 2015 an Wolfgang Groß (Mitte) und Stephan Bercher (links) Bildquelle „Deutsche Standards/pjk-atelier“
Dr. Florian Langenscheidt (rechts) übergab den exklusiven Markenpreis für VEDES am 24. November 2015 an Wolfgang Groß (Mitte) und Stephan Bercher (links)
Bildquelle „Deutsche Standards/pjk-atelier“

VEDES ist und bleibt in der Köngisklasse der deutschen Marken. Dies dokumentiert die erneute Entscheidung des hochrangigen Beirats rund um Verleger Dr. Florian Langenscheidt, VEDES wieder in die Neuauflage des bekannten Kompendiums „Marken des Jahrhunderts – Stars 2016“ aufzunehmen und ihr damit zum zweiten Mal den zugehörigen Markenpreis zu verleihen. Den exklusiven Award nahmen VEDES Marketingvorstand Wolfgang Groß und Marketingleiter Stephan Bercher im Rahmen der großen Markengala am 24. November 2015 in Berlin persönlich entgegen.

Die aktuelle Ausgabe des alle drei Jahre von Dr. Florian Langenscheidt publizierten Markenkompendiums präsentiert die am stärksten eingeschätzten deutschen Marken unterschiedlicher Produktsegmente. Es sind rund 250 Marken, die als „Sterne am Markenhimmel“ im Layout der bekannten Mediengestalter Meiré & Meiré in einem edlen und puristischen Rahmen inszeniert werden. Die erneute Auszeichnung in der Kategorie „Fachgeschäfte für Spielwaren“ bestätigt die Zugehörigkeit der VEDES zu diesem exklusiven Kreis deutscher Marken.

Das opulent ausgestattete Buch geht mit einer Auflage von 30.000 Exemplaren an den Start und ist im Buchhandel erhältlich bzw. wird weltweit über den DAAB Verlag vertrieben. Begleitet wird die Veröffentlichung durch eine umfangreiche Medienkampagne, zum Beispiel einen aufwendigen Marken-Film, der die Marken des Jahrhunderts mit Dr. Florian Langenscheidt als Testimonial präsentiert.

 

Neue verlegerische Geschäftsführerin für die Ravensburger Buchverlag

Dr. Anuschka Albertz (42) übernimmt zum 1. Januar 2016 die verlegerische Geschäftsführung des Ravensburger Buchverlags
Dr. Anuschka Albertz (42) übernimmt zum 1. Januar 2016 die verlegerische Geschäftsführung des Ravensburger Buchverlags

Dr. Anuschka Albertz (42) übernimmt zum 1. Januar 2016 die verlegerische Geschäftsführung des Ravensburger Buchverlags. Dr. Albertz ist seit September 2009 beim Buchverlag. Sie begann als Programmleiterin für die Produktmarke Wieso?Weshalb?Warum? und übernahm in den folgenden Jahren sukzessive weitere Bereiche. Seit 2013 verantwortet sie das komplette Kindersachbuch-Programm, inklusive der Reihe Wieso?Weshalb?Warum? und der Bücher des audiodigitalen Lernsystems tiptoi(R) sowie der Segmente Kinderbeschäftigung und Lernen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Dr. Anuschka Albertz als verlegerische Geschäftsführerin gewinnen konnten. Sie hat bereits mehrfach im Laufe ihrer Karriere ihr verlegerisches Gespür und die Fähigkeit, Marken zu führen, gezeigt und damit zum Erfolg des Buchverlages beigetragen. Wir sind überzeugt, dass sie in ihrer neuen Aufgabe alle Programmbereiche des Verlags erfolgreich weiterentwickeln wird“, sagt Clemens Maier, Mitglied des Vorstands, Ravensburger AG.

Nach dem Studium und ihrer Promotion im Fach Neuere / Neueste Geschichte startete Dr. Albertz ihre Verlagslaufbahn bei der VEMAG Verlagsgruppe und als Sachbuchredakteurin bei der Naumann & Göbel Verlagsgesellschaft. Im Schwager & Steinlein Kinderbuchverlag übernahm sie 2006 die stellvertretende Verlagsleitung, bevor sie 2009 zu Ravensburger wechselte.

 

*******

Ravensburger ist führender Anbieter von Puzzles, Spielen und Beschäftigungsprodukten in Europa und Marktführer bei Kinder- und Jugendbüchern im deutschsprachigen Raum. Das blaue Dreieck zählt zu den renommiertesten Markenzeichen in Deutschland. Das Programm umfasst rund 8.000 verschiedene Produkte (inkl. aller landesspezifischer Ausgaben), die weltweit verkauft werden. 86 % seiner Spielwaren fertigt Ravensburger in eigenen Werken. 1.838 Mitarbeiter erwirtschafteten 2014 einen Umsatz von 373 Millionen Euro.

Ravensburger Buchverlag GmbH: Rund 100 Mitarbeiter erwirtschafteten 2014 einen Umsatz von 65,7 Millionen Euro.

Studio im Netz vergab Interaktiv-Preis „Pädi“

 

Am 3. November 2015 wurde im Münchner Kulturzentrum Gasteig vor 250 kleinen und großen Gästen der „Pädi 2015“ verliehen, die Sieger für den Pädagogischen Interaktiv-Preis wurden zum 18. Mal von einer Jury aus Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ermittelt. Prämiert wurden von SIN – Studio im Netz e.V. als Apps für Kinder „Imagoras“ (Städel Museum, Deck13 Interactive), „Lauras Stern Sprachlern App“ (Rothkirch Cartoon-Film, Die Appgenossen), „Milli: Kleine Schnecke, große Welt“ (Mixtvision Digital, Honig Studios), „Opera Maker“ (Interactive Media Foundation, Studio Fizbin), „Piiig Labor“ (Piiig Inc, Natural World Limited) und „The Unstoppables“ (Stiftung Cerebral, LerNetz, Gentle Troll Entertainment) sowie die Websites „klexikon.de“ (ZUM e.V.) und „pedalpiraten.de“ ([id.] Text & Konzept, Inka Daum). Dazu kamen Preise für Apps, Games und Websites für Jugendliche sowie die Sonderpreise für „mediennutzungsvertrag.de“ (Internet-ABC e.V., klicksafe.de) und „mein-guckkasten.de (medien+bildung.com).

 

Vorstandsmitglied bei Faber-Castell

Der Aufsichtsrat der Faber-Castell AG hat am 13. November 2015 Mary Gräfin von Faber-Castell mit Wirkung ab 1. Januar 2016 zum weiteren Vorstandsmitglied bestellt. Sie wird im nun fünfköpfigen Gremium für das Ressort Kosmetik zuständig sein. Als Gf. der A.W. Faber-Castell Cosmetics GmbH hat sie durch ihren jahrelangen Einsatz entscheidend zur erfolgreichen Entwicklung dieser Sparte beigetragen. Die Faber-Castell Gruppe mit Sitz im fränkischen Stein ist bekannt für Markenprodukte auch im Segment Schreiben und Zeichnen sowie weltgrößter Hersteller von Blei- und Buntstiften, der Umsatz beträgt rund 600 Mio. € mit 7.500 Mitarbeitern in 120 Ländern.

 

 

Heye nun bei Athesia

Die Franz Cornelsen Bildungsgruppe trennt sich angesichts der strategischen Fokussierung auf den Bildungsmarkt vom Kalender-Geschäft und verkaufte die KV&H Kalender GmbH (120 Mitarbeiter) an das Medienhaus Athesia – das Traditionsunternehmen mit Sitz in Bozen hat über 1.000 Mitarbeiter. Unternehmenssitz für die Marken Heye, Weingarten und Harenberg bleibt Unterhaching, in Dortmund entwickeln 17 Mitarbeiter weiter die Harenberg-Kalender. Die Auslieferung erfolgt unverändert über die Cornelsen-Tochter CVK. Marion Winkenbach scheidet aus der Geschäftsführung aus, die KV&H mit Alleingeschäftsführer Jürgen Horbach ist in Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien sowie Luxemburg präsent und hat fast 1.000 Kalendertitel im Portfolio.